Sicher plantschen

Schwimmen lernen: So verlieren Kinder die Angst vor dem Wasser

Damit das Kind ein sicherer Schwimmer wird, sollte es sich im Wasser wohlfühlen. Mit ein paar Tipps können Eltern und Geschwister dabei helfen.
Viele Kinder haben zunächst Angst davor zu schwimmen, da sie den festen Boden unter den Füßen verlieren. Wir verraten, was Eltern und Geschwister tun können. © Adobe Stock

Wenn Kinder mit dem Wasser vertraut sind, stehen die Chancen gut, dass sie sichere Schwimmer werden. Dazu gehört auch, dass sie keine Scheu vor dem Tauchen haben. Darauf weist Ilka Staub hin, die sich an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) mit dem Schwimmenlernen beschäftigt.

Kinder spielerisch ans Schwimmen heranführen

Sinnvoll sei daher, ab einem Alter von drei oder vier Jahren regelmäßig mit den Kindern in Schwimmbad zu gehen. Vor Ort gilt: „Nicht versuchen, den Lehrer zu mimen, einfach mit den Kindern spielen“, rät Staub im DSHS-Podcast „Eine Runde mit …“.

Wichtig außerdem: Eltern oder ältere Geschwisterkinder sollten auch in flachem Gewässer während des Schwimmenlernens immer in der Nähe bleiben – so vermitteln sie Vertrauen und dienen dem Kind als sichere Basis, zu der es jederzeit zurückkehren kann.

Rutschen und tauchen als gute Einführung

Ballspiele eignen sich zum Beispiel gut, um die Scheu vor Spritzwasser zu verlieren, so die Wissenschaftlerin. Sind die Kinder schon etwas erfahrener, kann es ihnen auch Spaß machen, mit einer Schwimmbrille die Welt unter der Wasseroberfläche zu erkunden.

Bei den ersten Tauchversuchen können bunte Tauchtiere zum Einsatz kommen. Und: Auch Wasserrutschen sind eine Möglichkeit, um die Scheu vor dem Eintauchen abzubauen.

dpa

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