Pfauen und Sonnenuntergänge

Griechische Insel Kos
Auf der griechischen Insel Kos laden reichlich Strände zum Baden ein. © Natalie Mainka
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Von Natalie Mainka

1. Strände der Südwestküste

Wer für seinen Strandurlaub nach Griechenland reist, hat zunächst alles richtig gemacht. Besonders die kleine, aber nicht zu unterschätzende Insel Kos beeindruckt jedes Jahr zahlreiche Touristen mit ihren wunderschönen kilometerlangen Stränden.

Auffallend ist die Küste im Südwesten der Insel – ein Strandschild nach dem anderen reiht sich hier an der Hauptstraße und lädt zu zahlreichen Badeabschnitten ein. Die meisten verfügen über eine Vielzahl an Sonnenschirmen, die sich von Preis und Qualität kaum voneinander unterscheiden, und kleine Restaurants, Bars und Stände sorgen auch direkt am Wasser für das leibliche Wohl.

Für die, die es jedoch ruhig und verlassen mögen, gibt es an der Südwestküste ebenfalls genügend abgelegene Bademöglichkeiten. Eines hingegen haben alle Strände auf Kos gemeinsam: Sie sind traumhaft.

2. Strandbuggies

Eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel für Touristen auf Kos sind die Strandbuggies, die es an fast jeder Ecke zu mieten gibt. Sie sind nicht nur klein und preiswert, sie sorgen zusätzlich für ultimativen Fahrspaß.

Insbesondere Urlauber, die viel von der Insel entdecken möchten, können von den wendigen Flitzern profitieren. Denn mit ihnen lassen sich die teilweise unbefestigten Straßen problemlos befahren und Orte aufsuchen, die normalerweise nur zu Fuß erreichbar sind. Aber Vorsicht: Nur wirklich befahrbare Straßen sollten benutzt werden!

3. Pfauenwald

In Plaka, in Richtung von Kos-Stadt nach Kefalos, zeigt sich die griechische Insel noch mal von einer ganz anderen Seite. Fernab der Badestrände liegt nämlich ein weitläufiger Pinienwald, der nicht nur aufgrund der schattenspendenden Bäume und dort herrschenden Ruhe zum Spaziergang einlädt – auch die kleinen Bewohner des Waldes machen einen Besuch lohnenswert.

Neben Wasserschildkröten und niedlichen Katzen, die von der Tierschutzorganisation Kittys of Kefalos versorgt werden, gibt es auch eine Vielzahl an bunten Pfauen, die im Plakawald in freier Wildbahn leben und sich nur allzu gern von neugierigen Touristen bestaunen und füttern lassen.

4. Bergdorf Zia

Am Nordhang des Dikeo-Berges befindet sich das kleine Bergdorf Zia, das nicht ohne Grund als Touristen-Hotspot auf Kos gilt. Die Ursprünglichkeit und Schönheit des Dorfes ist für sich schon einen Besuch wert. Doch wenn die Abendstunden anbrechen, verwandelt sich das kleine Städtchen in einen regelrecht magischen Ort und bietet den perfekten Ausblick, um sich vom Sonnenuntergang über dem Meer verzaubern zu lassen.

Wer den größten Menschenmassen aus dem Weg gehen möchte, der sollte sich vorher einen Tisch auf einer Terrasse der Dorftavernen reservieren – so lässt sich das Naturschauspiel am Horizont wirklich genießen.

5. Embros-Therme

Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs gibt es gleich mehrere heiße Quellen auf Kos, wobei die Embros-Therme im Südosten der Insel wegen ihrer schnellen Erreichbarkeit die wohl beliebteste ist.

Die Quelle fließt direkt aus dem Dikeos-Gebirge in ein aus Steinen gesäumtes Naturbecken direkt am Meerufer und erreicht dort im Schnitt eine Temperatur um 50 Grad – für angenehme Abkühlung sorgt überschwappendes Meerwasser.

Tagsüber kann es hier allerdings ziemlich voll werden, weshalb sich ein Ausflug eher zum Sonnenaufgang oder sogar in der Nacht empfiehlt – bei 30 Grad Tagestemperatur ist das jedoch vermutlich sowieso eine bessere Idee.