Gefahr für Teichfische

Warum der Gartenteich nie ganz zufrieren sollte

Fische und viele im Wasser lebende Insekten können den Winter über im Gartenteich ausharren, aber brauchen Sauerstoff zum Überleben. Daher sollten Gartenbesitzer bei Frost reagieren.
Den Gartenteich sollte man lieber nicht komplett zufrieren lassen – sonst kann der Sauerstoff für die Teichfische knapp werden. © Adobe Stock

Bambusstangen können in diesen Tagen Lebensretter für Fische und die vielen anderen Tiere im Gartenteich sein. Denn der Teich darf nicht komplett zufrieren, da die Lebewesen im Wasser einen Luftaustausch benötigen.

„Strohhalme“ für Wassertiere

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät, etwa Bambusstangen, gerollte Schilfmatten oder einen schwimmenden Styroporring in den Teich zu legen. Diese Hilfsmittel können das Wasser am Zufrieren hindern.

Ist es dafür schon zu spät, darf man aber auf keinen Fall das Eis aufhacken, so die Experten. Dadurch entstehen Druckwellen, die den Fischen zu schaffen machen. Ihr Rat: Mit warmem Wasser vorsichtig ein Loch in das Eis schmelzen.

Absterbendes Laub im Herbst schon entfernen

Um den Sauerstoffgehalt im Teich den Winter über zu gewährleisten, raten die Gartenexperten außerdem dazu, Uferpflanzen mit stabilen Stängeln auch dort den Winter über zu belassen.

Wasserpflanzen, die ihr Laub verlieren und sich den Winter über einziehen, sollten hingegen vorher zurückgeschnitten werden.

Denn wenn sich ihr organisches Material zersetzt, nimmt der Gehalt an Kohlendioxid (CO2) zu, der Sauerstoff wird dagegen knapp. Im schlimmsten Fall entstehen Faulgase. Auch das ist übrigens ein Grund, warum allgemein empfohlen wird, dass ein Gartenteich mit Fischen und anderen Lebewesen nicht zufrieren sollte.

dpa

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