Kolumne

Was tun bei Gedächtnisproblemen?

In der Leben-Kolumne schreibt Marc Bracht über Gesundheit und Wellness. Diesmal geht es um Gedächtnisprobleme - und wie man diese lösen kann.
Gedächtnisprobleme, damit haben viele Menschen zu kämpfen. Leben-Redakteur Marc Bracht kennt ein paar Tipps, um weniger vergesslich zu sein. © Montage: Adobe Stock/Kaminski

Wir alle haben diese Verwandten, die uns immer wieder dieselben Geschichten erzählen. Oder uns bei einem Treffen eine Frage gleich mehrmals stellen. „Ganz schön tatterig geworden“, denkt man sich dann häufig. Dabei gehören wir nicht selten selbst zu denen, die ihre Brille suchen, obwohl wir sie auf der Nase haben.

Gedächtnisprobleme: Grund zur Sorge?

Das Stichwort: Gedächtnisprobleme. Und die sind per se gar nichts Ungewöhnliches. Jeder vergisst mal einen Namen oder beim Einkaufen das Päckchen Eier.

Grundsätzlich gilt: Wer hin und wieder mal auf dem Schlauch steht, der muss sich keine Sorgen machen. Gedächtnislücken können viele Gründe haben, sind aber nicht automatisch mit einer Krankheit in Verbindung zu bringen.

Gedächtnislücken als Schutzfunktion

Mir fällt auf, dass ich eher dazu neige, etwas zu vergessen, wenn ich im Stress bin. Stresssituationen sorgen dafür, dass unser Gehirn besonders viele Informationen auf einmal verarbeiten muss. Die Lücken können da sogar als Schutzmechanismus betrachtet werden.

Eine geniale Funktion unseres Hirns, das sich so gegen Reizüberflutung schützt. Sollten jedoch noch weitere körperliche und psychische Symptome hinzukommen, sollten diese mit einem Arzt besprochen werden. Im Zweifel also ab in die Sprechstunde.

Vergesslichkeit im Alltag vorbeugen

Gegen das sprichwörtliche Brett vorm Kopf, das uns allen hin und wieder die Sicht nimmt, gibt es ein paar wirksame Methoden, mit denen wir fit im Oberstübchen bleiben können. Bis ins hohe Alter.

Diese fallen in den großen Bereich des gesünderen Lebensstils: Unsere Ernährung sollte stets ausgewogenen und vitaminreich sein. Vor allem haben das Vitamin B12 und Eisen eine hohe Wichtigkeit. Weiterhin gilt die Regel: Viel Bewegung und wenig Alkoholkonsum.

Auch gegen stressbedingte Vergesslichkeit gibt es Heilmittel. Mit autogenem Training, Yoga oder Meditationsübungen kann man dieser effektiv zu Leibe rücken. Das alles hilft bei der Entspannung, zudem auch, in gesunden Schlaf zu finden. Nur ein ausgeruhtes Gehirn funktioniert so, wie es soll.

Kleine Helferlein

Wer einmal damit anfängt, sich klarzumachen, dass Vergesslichkeit nichts Schlimmes sein muss, der wird sicher automatisch gelassener. Und wenn sich dann noch durch einen gesunden Lebenswandel Besserung einstellt, sowieso.

Trotzdem ist es nicht verwerflich, sich im Alltag auf kleine Helferlein zu verlassen. Besonders dann, wenn wichtige Termine anstehen. Ein gepflegter Terminkalender wirkt Wunder, sich morgens eine To-Do-Liste für den Tag zu schreiben auch.

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