Mehr als nur Kopfschmerzen So erkennen Eltern eine Gehirnerschütterung bei ihrem Kind

Gehirnerschütterung bei Kindern erkennen
Das Kind ist gestürzt oder hat sich den Kopf angestoßen? Bei diesen Anzeichen für eine Gehirnerschütterung sollten Eltern hellhörig werden. © Adobe Stock
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Eine Gehirnerschütterung kann sich nicht nur durch Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bemerkbar machen. Darauf macht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aufmerksam.

Weitere Anzeichen für eine Gehirnerschütterung:

Zu den weniger bekannten Anzeichen gehören verschwommenes Sehen, Benommenheit und Gleichgewichtsprobleme. Auch wenn das Kind ängstlich, traurig oder stärker reizbar ist, steckt möglicherweise eine Gehirnerschütterung dahinter.

Gerade bei den ganz Kleinen ist es oft schwierig, eine Gehirnerschütterung zu erkennen. Wenn das Kind schläfrig ist, langsamer reagiert und keine Lust auf Spielen oder Trinken hat, können das Anzeichen sein.

Und: Sie sind Grund genug, die Kinderarztpraxis aufzusuchen – wie übrigens immer, wenn der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung besteht.

Wann zeigen sich die Beschwerden?

Wichtig zu wissen: Laut dem Kinderarzt Prof. Hans-Jürgen Nentwich vom BVKJ dauert es manchmal Stunden bis Tage, bis sich die Beschwerden entwickeln. Gut also, wenn Eltern einen Überblick über die Symptome und den Hergang des Unfalls haben. Denn das sind wichtige Informationen für den Kinderarzt oder die Kinderärztin.

Wann muss man bei Verdacht auf Gehirnerschütterung in die Notaufnahme?

Und wann suchen Familien ganz akut Hilfe? „Verschlimmern sich die Kopfschmerzen, die Veränderungen der Stimmung oder des Verhaltens oder geistige Probleme, sollten Eltern mit ihrem Kind in die Notaufnahme“, so Nentwich. Weitere Infos auch unter kinderaerzte-im-netz.de.

dpa