Kolumne

Das beste Hausmittel gegen Erkältung?

In Corona-Zeiten denken viele wahrscheinlich selten an die normale Grippe. Es gibt sie noch, wie Marc Bracht jetzt selbst wieder erfahren musste. Ein Hausmittel gegen Erkältung hat geholfen.
Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Marc Bracht kennt ein Hausmittel gegen Erkältung, das wirklich funtioniert. © Montage: Adobe Stock/Kaminski

Gleich zu Beginn der vergangenen Woche war mir klar, was da im Anmarsch ist. Plötzlich waren die Nebenhöhlen dicht, dann kamen noch Gliederschmerzen dazu. „Hello Erkältung, my old friend“, dachte ich. Und so kams dann auch: Zu den anfänglichen Symptomen gesellten sich noch Kopf- und Halsschmerzen sowie ein heftiger Husten. Ich machte mich also auf die Suche nach dem besten Hausmittel gegen Erkältung.

Das beste Hausmittel gegen Erkältung: Gibt es das?

Eines vorweg: Solche Symptome muss man aktuell besonders ernst nehmen. Deshalb führte mich mein Weg umgehend in die Infektsprechstunde meines Hausarzts. Eine Infektion mit dem Coronavirus konnte dort ausgeschlossen werden. Sehr erleichternd.

Die Diagnose: Erkältung. Im Januar nichts Außergewöhnliches. Bettruhe, viel trinken, bei Bedarf eine Paracetamol gegen Kopfschmerzen. Irgendwie unbefriedigend, denn auf die alte Leier „Kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage“ hatte ich nur wenig Lust. Ein Hausmittel gegen Erkältung musste also her.

Skurrile Hausmittel gegen Erkältung

Und davon gibt es wirklich einige, die ziemlich skurril sind. Ich habe beispielsweise von einem Landwirt gehört, der sich vor dem Zubettgehen seine Socken, die er während der Feldarbeit getragen hatte, um den Hals wickelte. Das soll bewirkt haben, dass er nie eine Erkältung bekommen hat.

Ob da etwas dran ist, fraglich. Allerdings findet man landwirtschaftliche Erzeugnisse in der Reihe der Hausmittel gegen Erkältung immer wieder. Kartoffeln auf der Brust, Zwiebeln auf Hals und Ohren. Das klang für mich besser, als alte Stinkesocken. Deshalb schaute ich einmal genauer hin.

Wie macht man selber Hustensaft?

Recht schnell kam ich bei meiner Recherche nach einem Hausmittel gegen Erkältung bei Zwiebelhonig raus, auch Zwiebelsaft mit Honig genannt. Appetitlich klingt das nicht. Aber ich erinnere hier gern noch einmal an die Alternative: durchgelatschte Strümpfe.

Die Herstellung von Zwiebelhonig ist denkbar einfach. Man würfelt eine Zwiebel und legt die Stücke über Nacht in Honig ein. Am Morgen gönnt man sich dann einen Löffel des entstandenen Suds. Ein selbst gemachter Hustensaft, der tatsächlich wirkt.

Wie wirkt Zwiebelhonig?

Zugegeben, ich musste mich erst an den Geschmack gewöhnen. Doch als sich meine Situation verbesserte, dachte ich nur: „Ich will mehr!“ Doch wie wirkt Zwiebelhonig? Alles nur Hokuspokus? Ein Placebo?

Nein, denn in der Zwiebel stecken ätherisches Öl, schwefelhaltige Verbindungen und Flavonoide. Diese Kombination wirkt keimabtödend und entzündungshemmend, verhindert also, dass sich Bakterien im Rauchenraum ausbreiten können. Die Textur des Honigs sorgt dann dafür, dass ein wohltuender Schutzfilm auf den bereits entzündeten Stellen entsteht. Mich hat dieses Hausmittel gegen Erkältung total überzeugt. Probieren Sie es doch einmal selbst aus.

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