Brennt wie Feuer

Cayennepfeffer zählt zu den schärfsten Gewürzen

Es soll richtig brennen im Rachen? Dann sollten Hobbyköche zu Cayennepfeffer greifen. Er wird aus eine besonderen Chilisorte gewonnen und stellt herkömmliches Chilipulver in den Schatten.
Eine Prise reicht schon: Cayennepfeffer heizt Gerichten wie Hummus ordentlich ein. © Franziska Gabbert/dpa

Chilipulver ist das Schärfste, was die Küche zu bieten hat? Nicht ganz: Cayennepfeffer zählt zu den schärfsten Gewürzen und übertrifft Chili um einiges. Der Name führt dabei leicht in die Irre, denn mit Pfeffer hat Cayennepfeffer nichts zu tun.

Cayennepfeffer: Name ist irreführend

Er besteht stattdessen aus den getrockneten, gemahlenen Chilischoten der stechend scharfen Sorte Cayenne. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung hin. Cayennepfeffer kann vielen verschiedenen Gerichten mehr Aroma und Schärfe geben – etwa Pastasoßen, Hummus, Suppen und Marinaden für Fleisch und Fisch. Jetzt im Winter wärmt eine heiße Schokolade mit einer Prise Cayennepfeffer besonders gut.

Der Unterschied zwischen Cayennepfeffer und Chilipulver

Chilipulver ist dagegen häufig eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Neben gemahlenen Chilischoten können zum Beispiel Knoblauch, Kreuzkümmel, Kumin und Oregano, Muskat, Zimt und Gewürznelken enthalten sein.

Chilipulver gehört obligatorisch ins „Chili con Carne“, passt aber auch zu Gemüsesuppen, Eierspeisen und Salaten mit Bohnen und Paprika.

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dpa

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