Auf der Brache am Folkwang-Neubau auf dem Weltkulturerbe Zollverein in Essen könnte das geplante Bundesinstitut für Fotografie seinen Platz finden. © picture alliance / Federico Gambarini/dpa
Standortfrage

Wird das deutsche Fotozentrum bald in Essen gebaut?

In der Stadt im Ruhrgebiet soll ein Grundstück soll für 4,9 Millionen Euro angekauft werden. Aber nur, falls das geplante Bundesinstitut kommt - auch eine andere NRW-Stadt ist im Rennen.

Die Stadt Essen bereitet sich konkret darauf vor, den Zuschlag für das geplante Bundesinstitut für Fotografie zu bekommen. Der Rat der Ruhrgebietsmetropole hat seine Verwaltung in einer Dringlichkeitsentscheidung beauftragt, gemeinsam mit der Stiftung Zollverein ein Grundstück dauerhaft zur Verfügung zu stellen.

Allerdings soll der 4,9 Millionen teure Bauplatz nur angekauft werden, wenn es zum Zuschlag kommt.

Expertenkommission pro Essen

Es handelt sich um eine rund 5000 Quadratmeter große Brache direkt gegenüber dem Neubau („Quartier Nord“) der Folkwang-Uni auf Zollverein, der 2017 eröffnet worden war. Hintergrund ist eine derzeit noch laufende Machbarkeitsstudie, die sich im Auftrag der Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit der Standortfrage eines Fotoinstitutes für die gesamte Republik beschäftigt.

Mit im Rennen ist auch Düsseldorf. Eine Expertenkommission hatte sich jedoch für Essen ausgesprochen. Denn dort werden bereits 6,5 Millionen Fotografien bewahrt – in den Sammlungen von Museum Folkwang und Ruhr Museum sowie im Krupp-Archiv.

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Kultur-Redaktion
Kultur ist eine Reise ins Abenteuer, und ich verstehe mich als Ihr Reiseführer. Welche Ausstellung in der Region ist super? Vor welchem Theaterstück muss ich warnen? Da nützt ein Magisterabschluss in Germanistik und Kunstgeschichte von der Ruhr-Uni Bochum nur bedingt. Mir hilft mehr, dass ich seit 1990 Journalistin und ein 1963 in Essen geborener Ruhrgebiets-Fan bin. Mein Ziel: Dass Sie mit unseren Tipps ihre Freizeit gut gestalten.
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