Braut, Boss Hoss und Boliden: Am Nürburgring steigt ein Rennen, Henning Baum (2.v.l.) fährt mit. © Tom Trambow/Stills Photographer
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Neuer Netflix-Film: Wer heiraten will, muss rasen können

„Asphalt Burning“, dritter Teil eines PS-Klamauks aus Norwegen, führt uns zum Nürburgring, eiert aber bei untermotorisierter Komik oft im Leerlauf herum.

In Norwegen müssen die „Börning“-Filme ein Erfolg sein. Immerhin hat Halvard Braein einen dritten Teil der Komödie um Sportflitzer und Auto-Narren aufgelegt, der bei Netflix zu sehen ist: „Asphalt Burning“ heißt der Klamauk. Deutsches Fördergeld wurde auch verbraten, weil es eine Clique norwegischer PS-Freaks jetzt an den Nürburgring verschlägt. Das Drehbuch gab dabei kaum den Ausschlag, eher die Beschäftigung deutschen Personals vor und hinter der Kamera.

Alexandra Maria Lara spielt mit, Henning Baum, Kostja Ullmann, Milan Peschel und Peter Kurth übernahmen Nebenrollen. Auch für Wencke Myhre fand sich ein Part – als Wencke Myhre, die an der Tanke vom „Knallroten Gummiboot“ trällert. Und die Frontmänner von „The Boss Hoss“ und Dortmunds PS-Profi JP Kraemer haben ein paar Dialogzeilen.

Hanswürste in Uniform

Wie und warum aber kommen Norweger in die Eifel? Eine geplatzte Hochzeit am Fjord und eine stinkige Braut liefern den hauchdünnen Vorwand: Wenn Roy (Anders Baasmo Christiansen) heiraten will, muss er sich auf der Rennpiste beweisen. Die Reise wird zum Roadmovie mit Autorocker (Henning Baum), Schrauber (Kostja Ullmann) und Hanswürsten in Uniform (Peschel und Kurth).

Auf der Autobahn ist die Hölle los, als Roys Mechaniker in voller Fahrt den Wagen auf dem Hänger repariert. Auto-Stunts sind also zu sehen, die Komik aber ist untermotorisiert und eiert oft im Leerlauf herum. Ein Schwank für Kindsköpfe, ein „Manta, Manta“ reloaded oder „Fast & Furious“ auf gaga getrimmt.

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Kultur-Redaktion
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