Ragnar Jonasson hat mit dem Werk "Nebel" den dritten Teil seiner Krimi-Reihe geschrieben. © picture alliance/dpa
Buchtipp

„Nebel“: Mörderischer Abschluss der Trilogie von Ragnar Jonasson

Ragnar Jonasson hat den letzten Teil der isländischen Krimi-Trilogie veröffentlicht. Er ist genauso spannend wie die vorigen beiden Bücher - man mag ihn kaum aus der Hand legen.

Mindestens genauso spannend wie die ersten beiden Teile – das ist „Nebel“, der dritte und (leider) letzte Teil der Krimi-Reihe um die isländische Ermittlerin Hulda Hermannsdottir. Ragnar Jonasson lässt Hulda Ende der 80er-Jahre ermitteln. Nach einem Schicksalsschlag muss sie sich um einen Mordfall im dünn besiedelten Osten Islands kümmern.

Sie ist ganz froh über die Ablenkung, denn zuhause hält sie es kaum noch aus.

Was sich in dem einsamen Bauernhaus im Osten Islands an Weihnachten abgespielt hat, erfährt der Leser zum Teil, bevor die Kripo aus Reykjavik die Ermittlungen aufnimmt. Daneben kümmert sich Hulda auch noch um den Fall einer jungen Isländerin, die vermisst wird.

Ungewöhnliche Reihenfolge

Unnur wollte nach dem Abitur ihre Heimat-Insel bereisen, sich zwischendurch mit Jobs die Tour verdienen. Nun ist sie verschwunden. Und allmählich glaubt Hulda, dass dieser Fall möglicherweise mit den Ereignissen in dem Bauernhaus etwas zu tun haben könnten.

Mit „Nebel“ geht die Trilogie um Hulda zu Ende. Jonasson legte sie ungewöhnlich an – der erste Band spielt in der Jetzt-Zeit, der zweite und dritte Band in der Vergangenheit Huldas. Eins haben alle gemeinsam: Sie sind so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Als „Trostpflaster“ gibt es diesmal noch eine unveröffentlichte Kurzgeschichte dazu.

Infos zum Buch

  • Ragnar Jonasson: Nebel
  • 352 Seiten, btb, 15 Euro.
  • ISBN 978-3-442-75862-3.
Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt

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