Neue Fahrzeugflotte

Mercedes statt BMW: Autobahnpolizei sattelt vom Kombi auf den Kleinbus um

Die Autobahnpolizei in Kamen sattelt um. Von BMW auf Mercedes, vom Kombi auf den Kleinbus. Die „Vitos“ sind durchzugsstark, besser bestückt und sollen für die 60 Polizeikräfte mehr Sicherheit bringen.
Die Autobahnpolizei aus Kamen ist künftig in Kleinbussen und nicht mehr im Kombi unterwegs. Nach und nach werden die Autos ausgewechselt. © Stefan Milk

Mercedes statt BMW: Die Autobahnpolizei mit Sitz in Kamen sattelt um. 19 neue Streifenwagen rollen in den nächsten Wochen zur Wache, nicht nur, um mehr PS auf die Autobahn zu bringen, sondern auch mehr Hilfsmittel für knifflige Einsätze. Die Kleinbusse des Mercedes-Modells „Vito“ können durch das größere Raumangebot besser bestückt werden. „Sichtbarkeit und Funktionalität sind auf der Autobahn lebenswichtig“, sagt Polizeihauptkommissar Manfred, stellvertretender Leiter der Autobahnpolizei. Seit 2011 liegt die Autobahnwache, die zuvor direkt im Kleeblatt des Kamener Kreuzes postiert war, an der Unnaer Straße. 60 Kräfte sind Tag und Nacht im Wechsel im Einsatz.

Statt BMW-Kombi Mercedes-Kleinbus: An der symbolischen Schlüsselübergabe beteiligt sind (v.l.) Polizeipräsident Gregor Lange, Polizeikommissarin Kira Lynn Guzik und Polizeioberkommissar Philipp Grasemann von der Autobahnpolizeiwache Kamen sowie Erster Polizeihauptkommissar Manfred Blunk.
Statt BMW-Kombi Mercedes-Kleinbus: An der symbolischen Schlüsselübergabe beteiligt sind (v.l.) Polizeipräsident Gregor Lange, Polizeikommissarin Kira Lynn Guzik und Polizeioberkommissar Philipp Grasemann von der Autobahnpolizeiwache Kamen sowie Erster Polizeihauptkommissar Manfred Blunk. © Polizei © Polizei

Starke Motorisierung, Allradantrieb, ein besseres Packsystem

Kennzeichen der neuen Fahrzeugflotte, wie die Polizei jetzt bei der Vorstellung in Dortmund mitteilte: Starke Motorisierung, Allradantrieb, mehr Platz, ein besseres Packsystem, neue Führungs- und Einsatzmittel, vier On-Board-Kameras und vor allem: mehr Sicherheit für die Polizistinnen und Polizisten. Genutzt werden die Fahrzeuge reichlich: 16.000 Einsätze fahren die 60 Beamten jährlich – ihr Einzugsbereich liegt auf der A2 zwischen Henrichenburg und Oelde, auf der A1 zwischen Dortmund-Lichtendorf und Hamm-Bockum, auf der A44 zwischen Unna-Ost und dem Übergang zur B1 in Dortmund – und auch auf der B 236 zwischen Lünen und Schwerte.

Manfred Blunk, Erster Polizeihauptkommissar und Stellvertretender Leiter der Autobahnpolizeiwache, erhält eine neue Fahrzeugflotte.
Manfred Blunk, Erster Polizeihauptkommissar und Stellvertretender Leiter der Autobahnpolizeiwache, erhält eine neue Fahrzeugflotte. © Stefan Milk © Stefan Milk

Mehr Sicherheit für Polizistinnen und Polizisten

Polizeipräsident Gregor Lange übergab Blunk jetzt symbolisch den Schlüssel für einen der neuen Autobahn-Streifenwagen. Zunächst werden im April acht und im Mai weitere elf Streifenwagen an das Polizeipräsidium Dortmund, zu dem die Autobahnwache in Kamen gehört, ausgeliefert. Langfristig soll der Mercedes Vito den bisherigen BMW Streifenwagen ersetzen. Bis Ende 2023 werden landesweit 180 Fahrzeuge ausgeliefert. „Die Streifenwagen bringen im Ergebnis vor allem eins: Mehr Sicherheit für die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten“, so Lange.

Wechsel vom Kombi zum Kleinbus

Neben dem Platzgewinn, so erläuterte Blunk, führe der Wechsel vom Kombi zum Kleinbus vor allem zu einer deutlich höheren Präsenz im Einsatz. „Durch die höhere Karosserie werden die Streifenwagen in ihrem Einsatz deutlich besser wahrgenommen.“

In einem optimierten Packsystem würden sich zudem neue Führungs- und Einsatzmittel finden: „Mit dem Vito werden auch neue Absperrmaterialen ausgegeben, die die Absicherung von Unfall- und Einsatzstellen deutlich verbessert“, so Blunk.

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