Kirchhellener Geschäfte sollen an zwei Sonntagen öffnen dürfen

Traditionsveranstaltungen

Beim Dorffest im Sommer und beim Wintertreff darf Tradition auf Konsum treffen. Zwei verkaufsoffene Sonntage sollen allerdings für Kirchhellen reichen.

21.01.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kirchhellener Geschäfte sollen an zwei Sonntagen öffnen dürfen

Auch beim Dorffest soll es wieder gemütlich zugehen. © Ralf Pieper

An zwei Sonntagen sollen in Kirchhellen im Jahr 2020 die Geschäfte geöffnet werden dürfen: beim Kirchhellener Dorffest am 16. August und beim Kirchhellener Wintertreff am 29. November. Das schlägt die Verwaltung den Ratsgremien vor.

Die Bezirksvertretung wird darüber in ihrer Sitzung am 28. Januar (Dienstag) beraten, bevor der Rat der Stadt am 18. Februar eine endgültige Entscheidung trifft.

In Bottrop soll es in diesem Jahr vier verkaufsoffene Sonntage geben: am 26. April (Pferdemarkt), am 7. Juni (Stadtfest), am 27. September (Pferdemarkt) und am 6. Dezember (Nikolausmarkt). Damit bleiben Bottrop und Kirchhellen unter den höchstens acht erlaubten verkaufsoffenen Sonntagen.

Aus der Kulinarischen Landpartie wird wieder das Dorffest

Das Dorffest, einst bekannt unter dem Motto „Det Dorp mekt de Porten op“, ist Nachfolger der Kulinarischen Landpartie und soll unter anderem eine 150 Meter lange Tafel von St. Johannes bis zum Breuker-Platz bekommen, an der Besucher zum Picknick Platz nehmen sollen.

Der Wintertreff wird erst seit 2013 von einem verkaufsoffenen Sonntag flankiert und lockt ebenso wie das sommerliche Dorffest jedes Jahr zigtausende Besucher an.

Die Gewerkschaft Verdi lehnt im Übrigen die geplanten verkaufsoffenen Sonntage in Bottrop entschieden ab. IHK und Evangelische Kirche haben in ihren Stellungnahmen keine Bedenken geäußert.

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