Das Jugendhaus Villa Körner ist Geschichte. Doch was passiert mit dem Gebäude? © Manuela Hollstegge
Jugendhaus

Zukunft der Villa Körner in Kirchhellen ist noch ungewiss

Die Eröffnung des neuen Jugendhauses hat die Kirchhellener Villa Körner quasi überflüssig gemacht. Noch wird sie genutzt. Was aber ab November mit dem Gebäude passiert, ist noch unklar.

Die Jugendeinrichtung Villa Körner ist Geschichte. Nie wieder werden Kinder ihre Ferien dort verbringen, an Projekten teilnehmen oder Zirkusshows auf die Bühne zaubern. Bereits Anfang Juni war das Haus leergezogen worden.

Denn der ursprüngliche Träger – die Falken – betreut jetzt das neue Jugendhaus „F!“ an der Hackfurthstraße, das Anfang Juli eröffnet wurde. Doch was passiert nun mit der Villa Körner? Stadtsprecher Andreas Pläsken erklärte auf Anfrage der Redaktion: „Ich kann zur Nutzung der Villa Körner nur bis voraussichtlich 1. November etwas sagen.“

Bis dahin werde das Gebäude von der Evangelischen Kirche als künftige Trägerin der neue Kita an der Horsthofstraße genutzt – und zwar so lange, bis die neue Kita fertig ist. „Damit haben die Eltern der angemeldeten Kita-Kinder – sofern sie auf eine Betreuung bereits zum Beginn des Kita-Jahres angewiesen sind – die Möglichkeit, die Kinder schon ab August in die Betreuung zu geben“, so Pläsken.

Der Bau der neuen Kita hatte sich durch Probleme bei der Entwässerung verzögert. Eine Eröffnung ist laut Stephan Patz, Geschäftsführer der für den Bau verantwortlichen städtischen Gesellschaft für Bauen und Wohnen (GBB), aktuell für November geplant. „Dann erfolgt der Umzug in das neue Gebäude. Was danach mit der Villa passiert, ist noch nicht entschieden“, erklärt Andreas Pläsken.

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Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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