Der Youtuber Christopher Ehlert kritisiert ebenfalls den Movie Park und hat Fotos vom überfüllten Park - hier dem Nickland - gemacht. © Christopher Ehlert
Movie Park

Youtuber: „Movie Park so voll wie zu Halloween“

Während Stadt und Movie Park dementieren, steigen zwei Vlogger, die den Park regelmäßig besuchen, in die Kritik am Feldhausener Freizeitpark ein.

In den Sozialen Medien häuft sich die Kritik am Movie Park. Während Stadt und Park auf eine Kontrolle verweisen, bei der – bis auf Kleinigkeiten – nichts zu beanstanden gewesen sei, meldet sich ein Youtube-Pärchen, das regelmäßig Videos über Freizeitparks dreht – zu Wort.

In ihrem Youtube-Kanal „Chris und Mareike vloggen“ berichten sie über Freizeitparks, Ferienparks und Hotels. Nach eigenen Angaben sind die beiden Vlogger dank Jahreskarte zweimal im Monat im Movie Park in Feldhausen. Zuletzt haben sie den Park am Mittwoch (29. Juli) besucht und Fotos mitgebracht, die, zumindest aus der eingenommenen Perspektive, einen relativ vollen Park zeigen.

„Der Movie Park hatte uns gestern sehr schockiert, so voll kennen wir den Park nur zu Halloween“, schreibt Christopher Ehlert. In vier Stunden hätten sie lediglich vier Attraktionen geschafft. Seiner Meinung nach fehlt es an allen Ecken an Personal. Hilfreich wäre es, so der Youtuber, Mitarbeiter vor den Attraktionen zu positionieren, die auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten würden. Auch die Mitarbeiter in der Gastronomie seien vollkommen überfordert. „Wir warteten 35 Minuten für eine Pommes und rund 20 Minuten für Donuts“, schreibt Ehlert.

Vlogger glauben an mehr als 8000 Besucher

Er glaubt, dass mehr als 8000 Besucher im Movie Park waren und kann sich die positiv verlaufene städtische Kontrolle nur so erklären, dass der Park extra dafür seine Mitarbeiterzahl erhöht hat. Aktuell sind er und seine Freundin Mareike im Europa Park im Schwarzwald. Im Vergleich zum Movie Park laufe es dort „top organisiert ab.“

Das Foto von Vlogger Christopher Ehlert zeigt die langen Warteschlangen im Movie Park – hier an der Achterbahn „Star Trek: Operation Enterprise“. © Christopher Ehlert © Christopher Ehlert

Der Movie Park selbst verweist auf die freiwillig noch einmal um 20 Prozent reduzierte Besucherzahl und aufgestocktes Security-Personal. Auch die Wartezeiten lägen weit unter jenen im normalen Parkbetrieb zur Ferienzeit. Jedoch sei der Park auf die Mitarbeit und Akzeptanz der Besucher angewiesen.

Stadt Bottrop hat nichts zu beanstanden

Nach einer Kontrolle in der vergangenen Woche meldet auch die Stadt Bottrop, dass es im Park nichts zu beanstanden gebe. Kleinigkeiten seien verbessert worden (Einstellung des Straßenentertainments, mehr Mitarbeiter als „Corona-Polizei), der Park tue insgesamt aber sein Mögliches, hieß es von Stadtsprecher Andreas Pläsken. „Wir wären ehrlich gesagt froh, wenn wir mehr solcher Partner hätten, die so gut auf Kritik reagieren und Dinge umsetzen“, sagte er der Dorstener Zeitung.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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