Der Insektenpark an der Schulstraße ist eine Oase inmitten der Kirchhellener Felder. © Valerie Misz
Natur

Wildblumenwiese der Buchweizenfreunde ist ein schöner Ort zum Verweilen

Die Kirchhellener Buchweizenfreunde haben das Feld an der Ecke Schulstraße/Berliner Berg erneut bepflanzt. Dieses Jahr wurde eine Oase für Insekten, aber auch die Kirchhellener geschaffen.

Entstanden aus der Idee, Buchweizen für die beliebten Pfannkuchen der „Pfannenwenderinnen“ des Kirchhellener Brezelfests anzubauen, wurde das Feld jetzt im dritten Jahr von ihnen bestückt. Vergangenes Jahr haben die sieben Kirchhellener eine Aktion gestartet, um Spenden für die Patientenorganisation KEKS (Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre) zu sammeln. Den ganzen Sommer über hatten Besucher die Gelegenheit, Sonnenblumen vom Feld zu pflücken.

Radfahrer und Spaziergänger nutzen den angelegten Park zum Entspannen und Genießen, freut sich Buchweizenfreund Ludger Hemming.
Radfahrer und Spaziergänger nutzen den angelegten Park zum Entspannen und Genießen, freut sich Buchweizenfreund Ludger Hemming. © Valerie Misz © Valerie Misz

Jetzt erwartet die Kirchhellener der wunderschöne Anblick einer ein Hektar großen Wildblumenwiese. Auf dieser Fläche wurden etwa 15 Kilogramm reine Blumensamen gesät. „Dabei handelt es sich um eine Mischung von knapp 40 verschiedenen Sorten. Das Feld wird noch bis Oktober blühen, denn die Blumenarten wechseln sich quasi ab. Ist eine Sorte verblüht, beginnt die nächste“, freut sich Buchweizenfreund Ludger Hemming.

Ein Ort zum Verweilen

Dieses Jahr steht alles unter dem Motto „Natur und Erholung“. Inmitten der Blumen ist ein Platz zum Verweilen angelegt. Die Sitzgelegenheiten sind alle aus Naturholz selbst von den Buchweizenfreunden angefertigt. „Wir haben überlegt, wie wir etwas Gutes für die Natur und auch Kirchhellen erschaffen können“, erzählt Bernhard Steinmann.

Der Imker Adolf Böckenhoff hat für die Saison Bienenvölker angesiedelt, die sich in der Umgebung sichtlich wohl fühlen. „Wenn man hier auf der Bank sitzt und auf das Feld schaut, ist es absolut erstaunlich, wie viel Leben dort zwischen den Blüten herrscht“, so Hemming.

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