Wie es mit der Skateranlage an der Loewenfeldstraße weitergehen soll

dzGeld ist bewilligt

Mit dem Skateboard zur Loewenfeldstraße: Ab Frühjahr 2020 soll sich dieser Gang für Kirchhellener Jugendliche wieder lohnen. Der Plan ist geschnürt.

Kirchhellen

, 09.09.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Skateranlage an der Loewenfeldstraße hat in der Zeit ihres Bestehens nicht nur bewegungsfreudige Jugendliche angelockt, sondern immer wieder auch Metalldiebe. Seit etwa einem Jahr ist die Anlage komplett gesperrt.

Jetzt steht eine Wiederbelebung inklusive sozialpädagogischer Betreuung in Aussicht. Die Kirchhellener Bezirksvertreter haben am Dienstag bereits ihren Teil zu dieser Lösung beigetragen und 4000 Euro aus bezirklichen Mitteln für Reparatur und Renovierung der Anlage bewilligt.

Der Bottroper Jugendhilfeausschuss zog am Donnerstag nach und stellte für die sozialpädagogische Begleitungs- und Betreuungsmaßnahme der Skateranlage Mittel von 19.200 Euro bereit.

Sozialpädagogische Betreuung soll Vandalismus verhindern

„Aufsuchende Jugendarbeit“ heißt das Zauberwort, mit dem die Anlage vor weiterem Vandalismus geschützt werden soll. Darüber waren sich der Verein Phillip Neri, die Bezirksvertretung sowie die Fachbereiche Umwelt und Grün sowie Jugend und Schule einig, ebenso wie über den Standort an der Loewenfeldstraße als wichtigen Ort für die Kinder und Jugendlichen in Kirchhellen.

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Und so gab es in der Bezirksvertretung auch gar keine lange Debatte mehr zum Thema. Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder machte deutlich, dass durch den bevorstehenden Beschluss des Jugendhilfeausschusses alle Bedingungen erfüllt seien und die Angelegenheit nun endlich einem guten Ende zustrebe.

Verein Philipp Neri beteiligt sich an der Instandsetzung

Weil im städtischen Haushalt eingestellte Fördermittel für den Verein Philipp Neri nicht ausgegeben wurden, steht dieses Geld nun zwei Jahre lang für die Betreuung der Skateranlage zur Verfügung. Die Reparaturkosten teilen sich der Bezirk mit 4000 Euro und der Verein Philipp Neri mit 5000 Euro.

Bevor die ersten Skateboards wieder über die Halfpipe sausen können, muss jedoch noch Einiges passieren. So ist der Plan:

  • Die Anlage wird instandgesetzt und durch die Setzung von Schweißpunkten auf die Montageschrauben zusätzlich gesichert.
  • Die Zaunanlage im Norden des Grundstücks wird erneuert, „um Menschen, die andere als sportliche Absichten haben“, den Zugang zu erschweren, wie es in der Verwaltungsanlage heißt.
  • Der Fachbereich Grün wird sich um die Pflege der Anlage durch regelmäßigen Baum- und Strauchrückschnitt und Rasenschnitt kümmern und die Reinigung übernehmen.
  • Ab Frühjahr 2020 soll dann ein/eine vom Jugendkloster beschäftige/r Mitarbeiter/in die Skateranlage und ihre Nutzer 20 Stunden pro Woche aktiv begleiten und betreuen.
  • Nach zwei Jahren gibt es eine Bewertung des Projekts.
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