Wenn Arbeit auch Freizeit ist

FELDHAUSEN Zeitungen austragen, Babysitting oder kellnern sind mehr oder weniger beliebte Jobs, mit denen Schüler und Studenten sich im Sommer etwas Taschengeld dazu verdienen.

von Von Katrin Wehrmann

, 28.07.2008, 13:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Max Paul ist 16 Jahre alt und arbeitet bei der Schiffschaukel.

Max Paul ist 16 Jahre alt und arbeitet bei der Schiffschaukel.

„Das ist echt ein angenehmer Job hier“, erzählt der 22-Jährige. „Erstens sitze ich hier im Schatten und zweitens muss ich ja nur die Gokarts an und ausschalten und gegebenenfalls auftanken.“ Besonders „locker“ ist es, wenn zwei Mitarbeiter an der Gokartbahn arbeiten. „Aber das kommt nur vor, wenn es besonders voll ist“, so Jagelki.  Heute ist er alleine, erklärt den großen und kleinen Jungs, wo Gas und Bremsen zu finden sind und zählt die Runden mit, so dass auch jeder nur die Anzahl fährt, die er bezahlt hat.

Seit vier Jahren verbringt der Student seine freie Zeit im Park.  Anders als Max Paul, der erst seinen zweiten Tag bei Schloss Beck arbeitet. Er bremst die Schiffschaukeln, damit die Gäste gemütlich ein- und aussteigen können. „Das ist mein erster Ferienjob überhaupt“, sagt der 16-Jährige. „Aber momentan will ich auch keinen anderen haben und bin froh, dass ich das hier machen kann.“ Viele der Aushilfskräfte bewerben sich nach einer Saison immer wieder und bleiben, bis sie die Schule oder das Studium beendet haben.

Das bedeutet zwar, dann zu arbeiten, wenn alle anderen frei haben, aber trotzdem stellt der Park eine lukrative Geldquelle für Schüler und Studenten dar. „Ich habe hier angefangen als ich 16 war“, erinnert sich Sven Schippenkötter, der in der Fotobude steht, an der sich die Besucher einen Schnappschuss von sich auf der Wasserbahn anschauen können. „Jetzt bin ich 22 und immer noch da. Man kann zwar nicht aufsteigen, aber irgendwie bleibt man hier einfach hängen.“

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