Sport

VfB Kirchhellen möchte mit Jugendtraining noch warten

Kinder und Jugendliche dürften laut Coronaschutzverordnung wieder auf den Platz - der VfB Kirchhellen will mit dem Trainingsstart jedoch noch warten und übt sich in Geduld.
Der VfB-Kirchhellen wird noch nicht wieder mit den Jugendtraining starten. © Manuela Hollstegge (A)

Wenn es nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW geht, könnten die kleinen Kicker des VfB Kirchhellen seit Montag (8. März) wieder auf den Platz. Denn für Kinder bis 14 Jahren gibt es eine Sonderregelung – sie dürfen draußen mit maximal 20 Personen plus maximal zwei Übungsleitern trainieren. Doch der Vorstand des VfB appelliert weiterhin an die Geduld der Mitglieder.

„Der VfB begrüßt grundsätzlich Lockerungen für den Sport, möchte jedoch die Verantwortung für differenzierte Zulassungen nicht übernehmen“, heißt es in einer Erklärung des Vereins. Vorsitzender Georg Garz hofft auf eine stabile oder sinkende Inzidenzzahl und rechnet mit der Öffnung der Bezirkssportanlage frühestens am 22. März.

VfB-Vorstand mahnt in Kirchhellen zur Besonnenheit

„Wir werden die Zeit nutzen, um ein modifiziertes Konzept zur Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu entwickeln, selbstverständlich unter Einbeziehung der Jugendabteilung“, sagt Garz. Er könne nachvollziehen, dass besonders die Kinder und Jugendlichen auf eine Rückkehr zum Vereinsfußball „brennen“ würden, mahnte jedoch auch zur Besonnenheit.

„Zu wissen, dass ich mit meinen Jungs schon bald wieder auf dem Platz trainieren und spielen kann, wenn ich mich jetzt noch zwei bis drei Wochen diszipliniere, ist doch ein super Anreiz“, so Garz. Zuvor hatte der Verein in Absprache mit der Stadt schon entschieden, die Bezirkssportanlage geschlossen zu lassen. Als Grund nannte der Vorstand, dass die Einhaltung der Corona-Regeln nicht zu kontrollieren sei.

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