Das ehemalige Jugendhaus Villa Körner in Kirchhellen steht seit zwei Monaten leer. Jetzt gibt es eine erste Idee, was aus dem Gebäude werden könnte. © Manuela Hollstegge (A)
Immobilien

Verwaltung hat einen Plan für die Nutzung der Villa Körner

Seit zwei Monaten steht das ehemalige Kirchhellener Jugendhaus - die Villa Körner - leer. Jetzt äußert die Verwaltung der Stadt Bottrop eine Idee, was mit dem Gebäude passieren könnte.

Jahrelang war sie der Ort, an dem Kirchhellener Kinder und Jugendliche gebastelt, gekocht, an Zirkusprojekten teilgenommen, gespielt und getobt haben. Seit dem vergangenen Sommer hat jedoch das neue Jugendhaus „F!“ die Arbeit der Villa Körner übernommen. Jetzt sind auch die übergangsweise dort untergebrachten Kita-Kinder in die neue Kita nebenan eingezogen. Zur weiteren Nutzung gibt es jedoch bereits eine Idee.

Zwar betont der zuständige Fachbereich Immobilien auf Nachfrage der Redaktion, dass vonseiten der Verwaltung noch keine endgültige Entscheidung getroffen sei. „Es wird aber darüber nachgedacht, die Villa zum freien Verkauf anzubieten“, heißt es weiter. Dafür müssten jedoch noch Grundlagen und Bedingungen für ein entsprechendes Exposé festgelegt werden. Außerdem müssten Gespräche mit der Bezirksvertretung Kirchhellen darüber stattfinden.

Die Villa Körner an der Horsthofstraße war viele Jahre das Kirchhellener Jugendhaus. Geführt wurde es von den Falken. Diese haben jedoch im Sommer 2020 das neue Jugendhaus an der Hackfurthstraße übernommen. Damit endete die Arbeit in der Villa Körner. Bis die neue Kita an der Horsthofstraße endgültig bezugsfertig war, hatte der Träger – die Evangelische Kirche – die Villa genutzt, um dort Kita-Kinder unterzubringen, die eigentlich bereits in die neue Kita hätten gehen sollen. Im März war diese endlich eröffnet worden – seitdem steht die Villa Körner leer.

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Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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