Trainingsstart beim VfL und TSV

KIRCHHELLEN Die beiden heimischen A-Ligisten haben am Sonntag ihre Mannschaften vorgestellt. Während beim VfL Grafenwald eine fast komplett neue Mannschaft auf dem, Feld stand, hat sich der TSV Feldhausen in Sachen Neuzugängen zurückgehalten.

von Von Ralf Weihrauch

, 13.07.2008, 17:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Grafenwald freut sich Trainer Robert Duda über einen Riesenkader. Gleich 25 Spieler stehen ihm zur Verfügung: "Ich hatte Ende letzter Saison so ziemlich die Nase voll. Ich habe jeden, der sich nicht eindeutig für den VfL entschieden hatte, als Abgang gelistet und habe dafür neue Leute geholt." Da aber fast alle Unschlüssigen geblieben sind, hat Duda nun freie Wahl. Zwar haben immer noch sechs Spieler den Club verlassen, auf der Seite der Zugänge stehen aber zwölf Akteure, außerdem stoßen neun A-Jugendliche zum Seniorenkader.

Die ersten Eindrücke haben Duda überzeugt: "Wir sind technisch und körperlich besser geworden. Jetzt muss auch noch die geistige Stärke folgen." Daran hat es vor allem in der Rückrunde gehapert, als der VfL kaum noch ein Spiel gewann. Wenn alles passt, ist auf jeden Fall ein besserer Platz als der siebte möglich. Am kommenden Sonntag setzt der VfL die Vorbereitung bei der Stadtmeisterschaft in Vonderort fort.

In Feldhausen trat am Sonntag der neue Trainer Andreas Keina seinen Dienst an. Der Nachfolger Frank Sahms hat die letzten sechs Jahre die Gladbecker Preußen betreut. Er wird in der kommenden Spielzeit auf die beiden Stützen Stefan Grewer (VfB Kirchhellen) und Matthias Ebbing (Adler Osterfeld) verzichten müssen. Aus der Jugend kommen Marc Baumann, Marvin Bühner, Niklas Hemming, Josef Kuhlmann und Isak Kanzenbach in den Kader. Allerdings ist man noch mit zwei oder drei Spielern in Verhandlung.

Der TSV-Kader ist aber immer noch groß genug. Das macht Keina Hoffnung: "Mit konzentrierter Arbeit werde ich daraus eine ordentliche Mannschaft formen können." Der Klassenerhalt soll auf jeden Fall früher in trockene Tücher gebracht werden als in der vergangen Saison, als erst am letzten Spieltag die Klasse gerettet war. Keina spekuliert sogar auf einen einstelligen Tabellenplatz: "In der Liga gibt es viele Mannschaften, in denen ein Umbruch stattfindet. Da haben wir gute Chancen."

Er sieht die Gelsenkirchener A-Liga in diesem Jahr zweigeteilt: "Rentfort, Preußen Gladbeck, Westfalia Buer und Horst 08 werden das Rennen unter sich ausmachen. Der Rest kommt mit einigem Abstand dahinter." Der erste Test für den TSV ist die Vorrunde der Stadtmeisterschaft am Samstag an der Neustraße.

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