Schweinepest

Stadt Bottrop: Tote Wildschweine sofort melden

Das Veterinäramt warnt Bottroper vor der Afrikanischen Schweinepest. Tote Tiere müssen unverzüglich gemeldet werden. Es gelten außerdem weitere Schutzmaßnahmen.
Das Veterinäramt warnt vor der Verbreitung des Afrikanischen Schweinepest. © picture alliance/dpa

Das Veterinäramt warnt auch in Bottrop vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die ASP tritt seit 2014 in verschiedenen Ländern der EU auf. Im September des vergangenen Jahres wurde auch in Deutschland das erste Mal ein in Brandenburg tot aufgefundenes Wildschwein positiv auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest untersucht.

Die Infektion mit dem Virus endet für Wild- und Hausschweine tödlich. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Schweine, die sich infiziert haben, entwickeln hohes Fieber, Blutungen in der Unterhaut, Nasenbluten und blutigen Durchfall. Das Virus der Afrikanischen Schweinepest ist im Blut über 70 Tage sowie in gekühltem und tiefgefrorenem Fleisch über Monate bis Jahre infektiös. Das Virus kann sich darüber hinaus auch über Viehtransportfahrzeuge, Speiseabfälle oder Kontaktmaterialien wie Stiefel verbreiten.

Tote Tiere in Bottrop unverzüglich melden

Sollten ein totes Wildschwein im Bottroper Stadtgebiet gefunden werden, muss unverzüglich die Untere Jagdbehörde (Tel.02041/703331) oder die Leitstelle der Feuerwehr (Tel. 02041/7803-0) der Stadt informiert werden. Zusätzlich hat das LANUV eine Bereitschaftszentrale eingerichtet und kann per Mail über nbz@lanuv.nrw.de oder über die Tel. 0201/714488 erreicht werden.

Der Kadaver darf nicht angefasst oder bewegt werden. Darüber hinaus sollte das Schuhwerk gereinigt und desinfiziert werden. Nach dem Fund sollten keine schweinehaltenden Betriebe betreten werden.

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