Spielplätze in Kirchhellen: 23.000 Euro für neue Geräte

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Rund 23.000 Euro sollen für drei Spielplätze in Kirchhellen ausgegeben werden. Alte Geräte sollen dabei durch neue ersetzt werden.

Kirchhellen

, 06.06.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Drei Spielplätze in Kirchhellen sollen demnächst erneuert werden. Darüber stimmt die Bezirksvertretung in ihrer Sitzung am 9. Juni (Dienstag, 15 Uhr, Hauptschule Welheim) ab. Knapp 23.000 Euro sollen für die Plätze investiert werden. Rund 200 Euro Folgekosten werden die geplanten Maßnahmen jährlich nach sich ziehen.

Konkret geht es um die Spielplätze an der Matthias-Claudius-Schule, am Imkerweg und „Am Alten Sägewerk“. Die teuerste Maßnahme ist an der Matthias-Claudius-Schule geplant: 13.000 Euro sollen für eine Kletterkombination mit Reck sowie vier Hüpfpilze ausgegeben werden.

Hüpfpilze sind alt und wartungsaufwendig

Insgesamt befinden sich an der Matthias-Claudius-Schule schon mehrere Spielgeräte, die Bewegung und Motorik der Schüler fördern sollen - so zum Beispiel eine Federwippe, Fußballtore oder eine Doppelschaukel. Die große Spielkombination ist laut Stadt in keinem guten Zustand mehr und könne „aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht mehr instand gesetzt werden“, heißt es in der Beschlussvorlage. Außerdem sollten die alten, „sehr wartungsaufwendigen“ Hüpfpilze gegen neue ausgetauscht werden.

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Rund 5000 Euro sollen für den Spielplatz Imkerweg ausgeben werden. Bereits vorhanden sind dort zum Beispiel ein Galopp-Pferd, eine Schaukel sowie eine Tischtennisplatte. Die Kletterkombination ist nach Angaben des Fachbereichs mittlerweile 20 Jahre alt und laufende Reparaturen könnten den Verfall nicht mehr aufhalten. Vorgeschlagen wird, eine Spielkombination mit einer Zweier-Schaukel neu zu bauen. Sollte die alte Schaukel erneuert werden müssen, könnte diese durch ein „dynamisches Gerät“ getauscht werden.

Neues Spielgeräte für Kleinkinder geplant

Knapp 5500 Euro sollen für den Spielplatz „Am Alten Sägewerk“ ausgegeben werden. Dort gibt es bereits einen Rutschenturm, der jedoch auch mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Da bereits eine neue Rutsche aufgestellt wurde, schlägt der Fachbereich vor, den Rutschenturm durch eine Spielkombination für Kleinkinder zu ersetzen, um die Attraktivität des Spielplatzes weiter zu steigern.

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Der Fachbereich empfiehlt den Bezirksvertretern in Kirchhellen, zeitnah über die Ersatzbeschaffungen der Spielgeräte zu entscheiden. Insgesamt sei es es so, dass aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten die Erneuerung der Spielgeräte bedarfsorientiert erfolgen sollte und zwar dann, wenn vorhandene Geräte nicht mehr nutzbar seien oder deren Wartung keinen Sinn mehr mache.

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