Sichere Schul- und Radwege

Planungswerkstatt

Wie Kirchhellen nach dem Jahr 2030 aussehen soll, beschäftigte rund 30 Teilnehmer einer Planungswerkstatt des Zukunftsquartiers Kirchhellen. Politiker, Mitarbeiter der Stadt Bottrop und Bürger sprachen über die Ideen und stellten ihre Ergebnisse vor.

KIRCHHELLEN

, 06.06.2017, 14:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sichere Schul- und Radwege

Die Zukunftswerkstatt für Kirchhellen fand im im Hof Jünger statt.

In der zweiten Phase des Bundeswettbewerbs „Zukunftsstadt 2030+“ beratschlagten sich die Teilnehmer über die rund 1000 Ideen der Bürger. Schätzungsweise beteiligten sich 600 Personen an dem Prozess. Herausgefiltert wurden 36 Ansätze. Ziel war es, diese 36 Anregungen zu konkretisieren und nach ihrer Dringlichkeit zu sortieren. Diese ausgewählten Vorschläge schafften es in die dritte Phase des Wettbewerbs, in die Förderstufe. Insgesamt haben es 20 Städte in diese zweite Runde des Wettbewerbs geschafft. „Nur acht Städte schaffen es in die dritte Runde“, erklärte Dorothee Lauter, Sachgebietsleiterin der Stadt Bottrop. Sie schätzt, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das den Wettbewerb initiiert hat, „mehrere Millionen Euro pro Stadt“ vergeben werde. Die Ideen, die in der zweiten Runde erst mal zurückgestellt wurden, seien aber nicht vergessen, so Lauter. „Wir werden auch andere Förderkassen anfragen, um die Maßnahmen umzusetzen. Es ist keine Maßnahme verloren, die heute nicht ausgewählt wird“, sagte Lauter am Donnerstag.

Am Abend wurden folgende Ideen besprochen und konkretisiert, wie Planungsamtsleiterin Christina Kleinheins auf Anfrage bestätigte.

  • „Spielplätze neu entdecken“
  • Bio-Energiestandort „Schacht 10“ für eine Nutzung des Zechenstandortes
  • Leitpfad Schulweg mit einem Sicherheitsaspekt
  • Regenwasser als Gestaltungselement
  • Nahwärmenetze entwickeln
  • Wohnbestand der 1960er- und 70er-Jahre fördern
  • „Essbare“ Fassaden und Dächer (Bepflanzte Dächer etc.)
  • Kultur- und Spielangebote im aktiven Quartier
  • Radwege mit Beleuchtung

So sind rund ein Dutzend Ideen von 36 festgehalten worden, die von der Stadt Bottrop weiter bearbeitet werden. „Ich rechne im Herbst damit, dass wir eine Rückmeldung bekommen“, so Lauter. Auch wenn Kirchhellen nicht zu den acht gewinnenden Städten gehören sollte, habe die Verwaltung immerhin einen „Arbeitsplan“ für die Zukunft und wisse, was die Bürger beschäftigt, so Lauter.  

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