Sekundarschüler haben sich gut eingelebt

Tag der offenen Tür

Vor drei Monaten öffnete die Sekundarschule an der Gregorstraße ihre Tore für 112 Schüler. Zum Tag der offenen Tür am Samstag (28.11.) zogen Lehrer, Schüler und Eltern eine erste Bilanz: Das Konzept gefällt.

Kirchhellen

von Julian Schäpertöns

, 30.11.2015, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Theatergruppe führte eine neue Version vom Märchen Aschenputtel vor.

Die Theatergruppe führte eine neue Version vom Märchen Aschenputtel vor.

„Wir fühlen uns hier wohl“, hörte man oftmals am Samstag in den Klassenräumen des Pionier-Jahrgangs der Sekundarschule. Dass sich die Lehrer und Schüler gut eingelebt haben, spiegelte sich auch im bunten Programm wieder: An unterschiedlichen Stationen wurde gebastelt, experimentiert und kreativ gearbeitet.

Aschenputtel

Die Kinder konnten im Fachbereich Technik Beamer aus Kartons und Linsen basteln, die später auch im Unterricht eingesetzt werden. In der Mensa wurden Lebkuchen verziert und Schokofrüchte begossen. Es wurden Gedichte geschrieben, ein Theaterstück zum Märchen Aschenputtel aufgeführt und am Computer kleine Rennstrecken selbst programmiert. Unterstützung bekamen die Schüler dabei von den Lehrern.

 

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Sekundarschule öffnet Türen

Erstmals seit der Eröffnung nach den Sommerferien öffnete die Sekundarschule Kirchhellen ihre Türen für interessierte Besucher. Die erste Bilanz: Das Konzept gefällt. Mit einem bunten Programm präsentierten sich die Schüler und Lehrer am Tag der offenen Tür.
30.11.2015
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Die Theatergruppe führte eine neue Version vom Märchen Aschenputtel vor.© Foto: Julian Schäpertöns
Die Cheerleader zeigten den Besuchern am Tag der offenen Tür eine einstudierte Choreographie.© Foto: Julian Schäpertöns
Schon ab der fünften Klasse lernen die Kinder spielerisch das Programmieren am Computer.© Foto: Julian Schäpertöns
In der Weihnachtsbäckerei in der Mensa wurden süße Leckereien zubereitet.© Foto: Julian Schäpertöns
In der Weihnachtsbäckerei in der Mensa wurden süße Leckereien zubereitet.© Foto: Julian Schäpertöns
Im Lernbereich Englisch wurde die Geschichte vom Gruffalo erarbeitet.© Foto: Julian Schäpertöns
Mit Kartons und einer Linse wurden Beamer gebastelt. So können Filme, die von einem Tablet abgespielt werden, auf eine Leinwand projiziert werden.© Foto: Julian Schäpertöns
Schon ab der fünften Klasse lernen die Kinder spielerisch das Programmieren am Computer.© Foto: Julian Schäpertöns
Mit Kartons und einer Linse wurden Beamer gebastelt. So können Filme, die von einem Tablet abgespielt werden, auf eine Leinwand projiziert werden.© Foto: Julian Schäpertöns
Im Fachbereich Naturwissenschaften konnten die Schüler Teebeutelraketen zünden und sich so praxisnah mit dem Thema Windenergie beschäftigten.© Foto: Julian Schäpertöns
Die Cheerleader zeigten den Besuchern am Tag der offenen Tür eine einstudierte Choreographie.© Foto: Julian Schäpertöns
Der Förderverein sorgte für das leibliche Wohl am Tag der offenen Tür.© Foto: Julian Schäpertöns
Die Theatergruppe führte eine neue Version vom Märchen Aschenputtel vor.© Foto: Julian Schäpertöns
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„Unsere Schüler werden an der Sekundarschule individuell gefördert“, erzählte Informatiklehrer Dominik Nowak. Er selbst hatte vorher an einer Realschule unterrichtet. Einen großen Unterschied zu anderen Schulformen sieht er darin, dass das Unterrichtskonzept offener und autarker ist. „Durch Projekt- und Profilunterricht lernen die Kinder selbstständig zu arbeiten. Außerdem bieten wir einen modernen Fächerkanon.“ Schon ab der fünften Klasse können Schüler Wahlpflichtfächer, sogenannten Profilunterricht wählen.

Keine Hausaufgaben

Je nach Vorliebe kann zwischen Kunst, Musik, Englisch, Technik, Sport, Naturwissenschaften und Theater gewählt werden. Im verpflichteten SegeL-Unterricht (selbstgesteuertes Lernen), welcher für jeden Schüler für eine Stunde pro Tag auf dem Stundenplan steht, werden die Hauptfächer Englisch, Mathe und Deutsch nachgearbeitet. Dadurch müssen die Schüler keine Hausaufgaben machen und haben nach der Schule Freizeit. Auch die Eltern sind mit dem Angebot der neuen Schule zufrieden. „Die Kinder können sich hier entfalten und ohne großen Druck lernen“, resümierte Claudia Hoffmann, deren Sohn Fabian seit August die Sekundarschule besucht.

Und auch der Förderverein ist „super zufrieden“. Noch bieten die Container an der Gregorstraße 23 genug Platz für die vier Klassen. Doch in drei Jahren ist dann der Umzug in das Gebäude der Kirchhellener Hauptschule geplant.

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