Schulen bestellen heute außerhalb

KIRCHHELLEN Seit der neuen Regelung, dass nicht mehr die Buchhandlungen vor Ort die Schulen mit Bestellungen beliefern müssen, sondern im Losverfahren entschieden wird, welche Buchhandlung für welche Stadt zuständig ist, hat sich einiges verändert.

von Von Yvonne Dziabel

, 30.07.2008, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Monika Matthes verkauft heute nur noch die privat bestellten Lehrbücher.

Monika Matthes verkauft heute nur noch die privat bestellten Lehrbücher.

Auch der Kontakt zu den Schulen vor Ort fällt mit der neuen Regelung weitgehend weg. „Wir hatten durch unsere Lieferungen früher intensiven Kontakt auch zu den Lehrern. Man kannte sich eben“, so die Buchhändlerin. Durch die gute Beziehung untereinander war die Qualität auch immer gewährleistet.

„Wir haben uns früher immer hingesetzt und Bücher gezählt, die Listen abgehakt und auch unvorhergesehene Nachlieferungen gingen ohne Probleme über die Bühne“, blickte Monika Matthes zurück. Heute begnügen sich die Händler mit den Lernmittelbestellungen der Eltern, die ja einen Eigenanteil leisten müssen. In diesem Jahr gehört beispielsweise das Mathebuch „Nussknacker“ dazu.

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