Das SchokoTicket für Schüler soll in Bottrop teurer werden. © picture alliance / dpa
SchokoTicket

SchokoTicket für Schüler soll in Bottrop teurer werden

Der VRR möchte die Höchstgrenze bei der Eigenbeteiligung am SchokoTicket erhöhen. Die Stadt Bottrop unterstützt das Vorhaben. Familien mit vielen Kindern sollen davon profitieren.

Das 2002 im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eingeführte SchokoTicket für Schüler soll ab August teurer werden. Die Stadt Bottrop befürwortet entsprechende Pläne des VRR.

Sollte er stattfinden, wird darüber am 18. Februar im Schulausschuss diskutiert. Die Entscheidung fällt der Rat in seiner Sitzung am 23. März. Da das SchokoTicket auch in der Freizeit genutzt werden kann, müssen Schüler einen gewissen Eigenanteil zahlen. Die Höchstgrenze des Eigenanteils wird in der Schülerfahrtkostenverordnung festgelegt, über deren Umsetzung der Schulträger entscheidet.

1 beziehungsweise 2 Euro teurer pro Monat

Bereits im vergangenen Sommer wurde diese Verordnung erneuert: Die Höchstgrenze des Eigenanteils an den Fahrtkosten stieg von 12 Euro für das erste Kind auf 14 Euro monatlich sowie von 6 Euro auf 7 Euro für das zweite Kind. Die zuvor geltenden Höchstbeträge mussten seit 2009 (2. Kind) bzw. 2012 (1. Kind) im VRR gezahlt werden. Nun plant der VRR, die Eigenanteile auf die neue gesetzliche Höchstgrenze anzuheben.

Die Erhöhung soll unter anderem Familien mit drei oder mehr Kindern zugutekommen. Bislang gab es im VRR-Tarif nämlich keinen Familienrabatt. Durch die Änderungen sollen ein Rabatt von 50 Prozent für Selbstzahler für das 3. Kind (18,67 Euro monatlich) sowie ein kostenloses SchokoTicket für jedes weitere Kind, das nicht freifahrtberechtigt ist, ermöglicht werden. Die Stadt Bottrop schlägt vor, die Verträge entsprechend anzupassen.

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Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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