Rotarier: Wir sind, was wir tun

KIRCHHELLEN "Wir wollen kein Edel-Kegelclub sein", erklärt Dr. Walter Thünker als neuer Präsident des Rotary Club Gladbeck/Kirchhellen. Sein Wahlmotto für das Jahr 2008/2008 : "Wir sind, was wir tun."

von Von Yvonne Dziabel

, 10.07.2008, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alt-Präsident Eberhard Schmücker, der neue Chef Walter Thünke und Pfarrer Hans Tillmann (v.l.) vom Rotary Club Kirchhellen/Gladbeck sind voller Tatendrang.

Alt-Präsident Eberhard Schmücker, der neue Chef Walter Thünke und Pfarrer Hans Tillmann (v.l.) vom Rotary Club Kirchhellen/Gladbeck sind voller Tatendrang.

Neben den Projekten die Rotary International unterstützt, wie die Polio-Plus-Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung, sowie dem weltweit größten privaten Programm für den internationalen Jugendaustausch will Thünker, ebenso wie sein Vorgänger Eberhard Schmücker, verstärkt in der lokalen Arbeit tätig werden.

Schulprojekt ausbauen

"Wir wollen das Projekt 'Meet the professionals', das wir seit dem letzten Jahr mit dem Vestischen Gymnasium haben, weiter ausbauen", berichtete Thünker. "Meet the professionals" ist eine Aktion, bei der Schüler Ansprechpartner in einer Firma kennen lernen, die bereits seit einigen Jahren in dem Beruf arbeiten, den die Schüler eventuell nach ihrem Abschluss ergreifen möchten.

Durch den Kontakt können beispielsweise Praktika und weitere Kenntnisse vermittelt werden, die dem Berufseinstieg förderlich sein könnten. "Wir wollen das Projekt ausweiten und vielleicht auch ein Gymnasium in Gladbeck miteinbeziehen sowie uns an die Hauptschulen wenden", meint Dr. Walter Thünker.

Suche nach Projekten

"Wir sind immer auf der Suche nach Projekten mit hohem persönlichen Engagement, das nachhaltig wirkt", erklärte Alt-Präsident Eberhard Schmücker. Ein Beispiel dafür ist die Lebenshilfe in Gladbeck, deren Projekt des Snoozle-Raumes durch das Benefizkonzert des Rotary Clubs im letzten Dezember realisiert werden konnte. "Dabei haben alle Teams aus unserem Club mitgeholfen", erinnert sich Walter Thünker.

Und genau so sollte es seiner Meinung nach immer laufen. "Wir dürfen nicht nur schön reden, sondern alle Teams sollten sich in den rotarischen Gedanken einbringen", meint Thünker.

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