Nach Ponyriss: Ergebnis der Genprobe erst in einigen Wochen

Wolfsgebiet Schermbeck

Das LANUV hat sich zum Riss eines Shetlandponys in Kirchhellen am Sonntagabend (25. Oktober) geäußert und das weitere Vorgehen erklärt.

Kirchhellen

, 28.10.2020, 11:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer für den Riss des Shetlandponys in Kirchhellen am vergangenen Wochenende verantwortlich war, wird laut LANUV erst in einigen Wochen feststehen.

Wer für den Riss des Shetlandponys in Kirchhellen am vergangenen Wochenende verantwortlich war, wird laut LANUV erst in einigen Wochen feststehen. © Vornbrock

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat sich zu dem Ponyriss in Kirchhellen am Sonntagabend (25. Oktober) geäußert. In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober sei der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV telefonisch der Verdacht auf einen Tierriss auf einer Weide bei Kirchhellen gemeldet worden. Der zuständige Luchs- und Wolfberater habe daraufhin am Morgen des 26. Oktober (Montag) ein Pony mit Bissspuren unter anderem im Kehlbereich auf der gemeldeten Weide aufgefunden.

Der Wolfsberater habe im Anschluss eine Genprobe entnommen. Die Probe befinde sich nun auf dem Weg zum Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen, um über die DNA-Spuren feststellen zu lassen, welches Tier an diesem Vorfall beteiligt war.

Ergebnis muss abgewartet werden

Alleine die Aufbereitung der Genprobe werde, so das LANUV, mindestens zehn Werktage in Anspruch nehmen. Hinzu kämen Postwege und möglicherweise eingeschränkte Kapazitäten des untersuchenden Labors. Das Ergebnis werde daher erst in einigen Wochen vorliegen.

Im Umfeld der Weide habe man zudem Pfotenabdrücke und Fährten von Hund oder Wolf gefunden. Auch diese Spuren würden nun untersucht. Das tote Pony sei zur Obduktion in das zuständigen Chemische und Veterinäruntersuchungsamt gebracht worden, um weitere Erkenntnisse über die mögliche Todesursache erlangen zu können.

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