Der Bankenvorplatz sowie die Bushaltestelle im Bereich Schulze-Delitzsch-Straße/Hauptstraße sind aktuell im Fokus der Polizei. © Petra Berkenbusch (A)
Polizei

Polizei hat Bankenvorplatz in Kirchhellen im Fokus

In den sozialen Medien mehren sich Beschwerden über Pöbeleien am Bankenvorplatz in Kirchhellen. Der Polizei ist das Problem bekannt und sie hat bereits reagiert.

Ein körperlicher Angriff, bei dem das Opfer im Krankenhaus landete, ist von der Polizei bestätigt. Im Raum stehen aber auch abendliche Pöbeleien, Vermüllung und sogar Drogenverkauf. Die Polizei bestätigt, dass der Kirchhellener Bankenvorplatz, die Bushaltestelle im Bereich Schulze-Delitzsch-Straße/Hauptstraße sowie der Johann-Breuker-Platz aktuell im Fokus der Beamten sind.

In den sozialen Medien wurden in den vergangenen Tagen vermehrt Stimmen laut, die von unschönen Szenen in diesem Bereich berichten. Ältere Menschen sowie auch Ordnungsamtsmitarbeiter würden dort von Jugendlichen angepöbelt, diese würden außerdem „wild pinkeln“, viel Müll hinterlassen und Drogen verkaufen.

Nach Rücksprache mit Wachleiter, Schwerpunktdienst und Kommunalem Ordnungsdienst kann Polizeisprecher Andreas Wilming-Weber bestätigen, dass bei allen dreien der Kirchhellener Platz aktuell unter Beobachtung steht. „Gegen das Aufhalten bei dem schönen Wetter draußen ist nichts zu sagen, aber der Spaß hört bei Belästigungen und Straftaten natürlich auf“, sagt er.

Kirchhellener Anwohner haben Polizei informiert

Anwohner hätten diesbezüglich auch bereits öfter die Polizei informiert. „Wir haben den Bereich also gezielt im Blick und gucken ganz genau, wer sich dort aufhält“, so der Polizeisprecher. Nach Beschwerden über nächtliche Raser sei man in Kirchhellen sowieso zuletzt häufiger Streife gefahren. „Mit Erfolg, die Maßnahmen scheinen vorerst zielführend gewesen zu sein.“ Man werde das nun erst einmal so beibehalten.

Andreas Wilming-Weber bittet Anwohner, die sich belästigt fühlen oder sogar eine Straftat beobachten, sich unverzüglich bei der Polizei zu melden. Zwar könne man nicht 24 Stunden vor Ort sein, „aber im Zweifelsfall sind wir schnell da“. Zu einem Vorfall, der sich am Montagabend (26. April) am Kirchhellener Bankenvorplatz ereignet hatte, hat die Polizei indes noch keinen neuen Sachstand.

Ein 16- und ein 23-Jähriger sollen dort gegen 18.40 Uhr von zwei unbekannten Tätern angegriffen und geschlagen worden sein. Der 16-Jährige musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Einer der Angreifer war vollständig tätowiert, auch im Gesicht, etwa 40 bis 50 Jahre alt, trug dunkle Kleidung. Sein Begleiter soll etwa 35 bis 45 Jahre alt gewesen sein und war ebenfalls dunkel gekleidet.

Die Polizei sucht noch Zeugen. Diese können sich beim zuständigen Kriminalkommissariat unter Tel. (0800) 23 61 11 1 melden.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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