So steht es um die Kita-Neubauten in Kirchhellen und Grafenwald

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In Kirchhellen und Grafenwald soll jeweils eine neue Kita gebaut werden. Vor allem in Grafenwald ist das dringend notwendig, da dort Plätze für Kinder über drei Jahre fehlen.

Kirchhellen, Grafenwald

, 04.07.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Kitas sollen im Laufe des kommenden Kita-Jahres in Kirchhellen beziehungsweise Grafenwald eröffnen: an der Horsthofstraße in Kirchhellen und an der Martin-Luther-Straße in Grafenwald. Während in Kirchhellen schon gebaut wird, hängt die Stadt in Grafenwald noch ziemlich in der Luft.

In Kirchhellen gibt es genügend Kita-Plätze. Während es in Feldhausen und Grafenwald vor allem an Plätzen für Kinder über drei Jahren mangelt, hat Kirchhellen sogar einen Überhang von 49 Plätzen in diesem Bereich und soll die Bedarfe aus den anderen Stadtteilen auffangen.

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Zusätzlich wird aktuell an der Horsthofstraße eine neue Kita in Massivbauweise für bis zu 100 Kinder in vier Gruppen gebaut. Träger wird die evangelische Kirche. Nachdem die für August geplante Eröffnung aufgrund von Problemen bei der Oberflächentwässerung verschoben werden musste, ist Stephan Patz, Geschäftsführer der für den Bau verantwortlichen städtischen Gesellschaft für Bauen und Wohnen (GBB), aktuell recht optimistisch, im November mit dem Bau fertig zu sein. „Der Rohbau steht, die Klinkerarbeiten sind beendet. Aktuell sind die Dachdecker zugange, die Fenster kommen bald“, sagte er auf Anfrage.

In Grafenwald fehlen Plätze für Kinder über drei Jahren

Anders sieht es in Grafenwald aus. Dort fehlen zum Stichtag 1. August 2022 Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren. Geplant war, dass die zwei Großtagespflegen des Ortes mit ihren 14 Plätzen aufgegeben werden und dafür an der Martin-Luther-Straße eine neue Kita eingerichtet wird. Bestehende Räume sollten dafür umgebaut und neue hinzu genommen werden. Träger soll auch dort die evangelische Kirche werden.

Im Laufe des neuen Kita-Jahres (2020/21) sollte die neue Einrichtung an den Start gehen. Auf Anfrage erklärte jetzt jedoch Ursula Sommer vom Fachbereich Schule und Jugend der Stadt Bottrop: „Wir warten immer noch auf eine Rückmeldung des Landes bezüglich der Finanzierung. Wir fragen schon fast täglich per E-Mail nach und werden so langsam auch etwas ungeduldig, denn so lange wir vom Land nichts hören, können wir auch nicht weitermachen.“

Tagespflegekinder werden bis zur Fertigstellung betreut

Die neue Einrichtung soll zwölf Plätze für Kinder unter drei Jahren und 25 Plätze für Kinder über drei Jahren schaffen. Der Übergang soll laut Ursula Sommer problemlos funktionieren, denn die Tagespflegekinder würden so lange betreut, bis die neue Einrichtung fertig sei.

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