Die neue evangelische Kita an der Horsthofstraße in Kirchhellen ist gestartet. Die ersten Kinder können die Räumlichkeiten schon nutzen. © Manuela Hollstegge
Kinderbetreuung

Neue Kita geht endlich an den Start – Kinder ziehen nach und nach ein

Die neue evangelische Kita an der Horsthofstraße in Kirchhellen hat ihren Betrieb aufgenommen. Bis zum Ende der nächsten Woche sollen alle Kinder eingezogen sein.

Lange schon haben die Kitakinder die Bauarbeiten von ihrer vorübergehenden Betreuungsstäte – der Villa Körner – aus verfolgt, am Freitag (12. März) dürfen sie endlich in die neue evangelische Kita an der Horsthofstraße einziehen. Am Montag davor durften sie sogar schon einmal ihren neuen Gruppenraum unter die Lupe nehmen.

Während die einen gleich die Puppenecke in Beschlag nehmen, vergnügen sich die anderen in einer Art Bällebad voll mit blauen Steinen. Als Mama oder Papa zum Abholen kommen, ziehen die Kitakinder sie stolz in ihren neuen Raum, zeigen ihnen das neue Spielzeug, den neuen Waschraum.

Denn dort, wo vor drei Wochen teilweise noch Bodenbeläge, Fußleisten und Möbel fehlten, tummeln sich jetzt schon Kinder, spielen, essen zu Mittag, hören Geschichten. „Endlich ist es so weit und dieses sehnsüchtig erwartete Gebäude konnte in Betrieb genommen werden“, ist Stephan Patz von der für den Bau verantwortlichen GBB sichtlich erleichtert. Immer wieder hatte sich die Fertigstellung verzögert, Kinder mussten teilweise in anderen Gebäuden – wie der Villa Körner nebenan – untergebracht werden.

Neue Kita Horfsthofstraße Kirchhellen
Die ersten Schuhe stehen in der Garderobe der neuen Kita. © Manuela Hollstegge © Manuela Hollstegge

Keine einfache Situation, trotzdem ist Stefanie Reich von der evangelischen Kirchengemeinde Bottrop voll des Lobes für die Eltern: „Die waren alle sehr verständnisvoll und bereit, ein bisschen zu warten, bis alles wirklich fertig ist.“ Und schön ist die neue Kita auf 1.000 Quadratmetern tatsächlich geworden. Alle Räume sind hell und groß und genauestens darauf angepasst, was für die Arbeit mit den Kindern benötigt wird. Dank verschiedener Konstruktionen lassen sich in der Turnhalle beispielsweise Therapieschaukeln aufhängen, Tücher spannen und Sprossenwände beliebig klappen.

Einrichtungsleiterin Petra Stenkamp und Stefanie Reich von der evangelischen Kirchengemeinde freuen sich, dass die neue Kita endlich fertig ist.
Einrichtungsleiterin Petra Stenkamp und Stefanie Reich von der evangelischen Kirchengemeinde freuen sich, dass die neue Kita endlich fertig ist. © Manuela Hollstegge © Manuela Hollstegge

„Das ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Hier wurde wirklich geguckt, was nötig ist für eine perfekte Kita“, so Stefanie Reich. Stephan Patz ergänzt: „Wir wollten halt für Generationen bauen – Stein auf Stein, massiv und nachhaltig.“ Noch sind jedoch nicht alle 100 Kinder in die fünf Gruppen eingezogen. Am 1. März sind die ganz neuen Kinder mit der Eingewöhnung in zwei Gruppen gestartet. Am Freitag (12. März) starten die Kinder, die in der Villa Körner untergebracht sind, und in der kommenden Woche die, die aktuell im Jugendhaus betreut werden.

Turnhalle Kita Horsthofstraße
Die linke Sprossenwand in der Turnhalle kann hochgeklappt werden, sodass auch in luftiger Höhe geklettert werden kann. © Manuela Hollstegge © Manuela Hollstegge

„Das ist wirklich ein sanfter Einstieg. Es ist gut, dass wir nicht alle Kinder eingewöhnen müssen, sondern viele schon vorher als Gruppe mit ihren Erziehern zusammen waren“, sagt Einrichtungsleiterin Petra Stenkamp. Im unteren Geschoss der Kita stapeln sich bereits unzählige Kartons mit Spielzeug, das sie für die Gruppen bestellt hat.

Aufgrund des Lockdowns muss viel online bestellt werden. „Eigentlich machen wir mit den Erziehern vor einer Kita-Eröffnung immer einen Team-Ausflug zu IKEA, aber das ist ja momentan nicht möglich“, erklärt Stefanie Reich. Auch die Kinder müssen noch ein bisschen warten – nämlich auf den Außenbereich, der im Mai fertig werden soll.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
Zur Autorenseite
Manuela Hollstegge

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.