Viele Anwohner sind von der Baustelle und der Einbahnstraße an der Hackfurthstraße betroffen. Doch damit ist bald - vorerst - Schluss. © Valerie Misz
Baustelle

Nach starkem Druck: An der Hackfurthstraße geht es voran

Der schleppende Start der Bauphase an der Hackfurthstraße hat bei vielen Kirchhellener Bezirksvertretern für Unmut gesorgt. Jetzt sind zumindest die Kanalarbeiten so gut wie abgeschlossen.

Auch die Bürger Kirchhellens wurden langsam ungeduldig: Schließlich war der Ausbau der Hackfurthstraße zunächst für Ende 2019 geplant. Nun, fast zwei Jahre später, sind zumindest die Kanalbauarbeiten des neuen Mischwasserkanals zur Entwässerung der neuen Straße fast abgeschlossen. „Die Bauleitung hat der Verwaltung in Aussicht gestellt, dass die Kanalarbeiten in der ersten September-Woche abgeschlossen sein werden“, erklärt Heribert Wilken, Leiter des Fachbereichs Tiefbau. Der Countdown läuft also, denn für die Zeit der Bauarbeiten mussten Anwohner und Durchfahrtsverkehr die temporäre Einbahnstraße in Richtung Gladbeck-Zweckel in Kauf nehmen.

Erneuerung ist mehr als nötig

Schon zu Beginn dieses Jahres hat Heribert Wilken Verständnis für verärgerte Bürger und Kirchhellener Bezirksvertreter gezeigt: „Ich kann den Druck verstehen, der Zustand der Straße ist unhaltbar. Einen weiteren Aufschub wird es nicht mehr geben.“

Dementsprechend folgte am 29. März der Startschuss für die Arbeiten und der damit einhergehenden Einbahnstraße. Nun fragen sich Kirchhellener: Wie lange dauert die Beschränkung der Fahrtrichtung noch? Doch hier ist glücklicherweise ein Ende in Sicht und die Verwaltung plant einen nahtlosen Übergang in die nächsten Phasen. „Es wurde immer versprochen, dass es im Anschluss direkt weitergehen würde. Im Augenblick gibt es keinen Anlass, um von einer zeitlichen Verzögerung auszugehen“, so der Amtsleiter.

Bürger dürfen mitreden – nur wie?

Um Bedenken und Anregungen zur aktuellen Baustelle zu äußern, soll es außerdem eine öffentliche Bürgerversammlung geben. So hat jeder die Möglichkeit, sich einzubringen. Doch die aktuell steigenden Inzidenzwerte erschweren die Planungen.

„Es sind ja auch wirklich viele Anwohner involviert, das ist in der aktuellen Situation schwierig. Wir werden allerdings Rücksprache mit der Politik halten, um zu schauen, ob so etwas möglich ist oder eine Alternative her muss. In jedem Fall sollen sich die Bürger äußern und Fragen stellen dürfen. Alternativen für eine Bürgerversammlung wäre ein Online-Auftritt, in dem alle Fragen beantwortet werden. Ansonsten wäre auch eine Zoom-Konferenz oder ähnliches möglich. „Sobald es etwas Neues gibt, werden wir die Informationen veröffentlichen. Auch die Einsicht in Pläne wird auf jeden Fall möglich sein“, erklärt Heribert Wilken.

Nahtlos geht es weiter

Im Anschluss an die Fertigstellung der Kanalarbeiten steht die Beteiligung der Bürger an, um daraufhin erneut baulich tätig zu werden. Nachdem die Einbahnstraße voraussichtlich in drei Wochen wieder geöffnet wird, geht es mit den Ausschreibungen für das Bauverfahren weiter, um dann die Straßenoberfläche zu erneuern. „Mit dieser Bauphase ist in ungefähr drei bis vier Monaten zu rechnen“, so Wilken.

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