Gleichstellung

Nach 44 Dienstjahren: Gleichstellungsbeauftragte sagt Tschüss

44 Jahre hat Heidi Noetzel bei der Stadt Bottrop gearbeitet - zuletzt zehn Jahre als Gleichstellungsbeauftragte. Jetzt verabschiedet sie sich. Ihre Nachfolgerin steht bereits fest.
Gleichstellungsbeauftragte Heidi Noetzel wurde offiziell nach 44 Dienstjahren in Altersteilzeit verabschiedet. © Stadt Bottrop

Nach 44 Dienstjahren bei der Stadt Bottrop heißt es für Heidi Noetzel Abschied nehmen. Eine konsequente und nachhaltige Gleichstellungspolitik für die Stadt Bottrop: Dafür stand die Oberverwaltungsrätin in ihren zehn Jahren als kommunale Gleichstellungsbeauftragte.

Der städtische Verwaltungsvorstand hat ihr Engagement und ihre Erfolge in ihren fast 44 Dienstjahren gewürdigt und sie mit einem besonderen Dank verabschiedet. Auch Oberbürgermeister Bernd Tischler ließ es sich nicht nehmen, die langjährige Gleichstellungsbeauftragte persönlich zu verabschieden. Er bedankte sich für ihre Führungskompetenz und ihr Wirken in den Gremien, in denen sie als Vorsitzende oder Mitglied auch überregional tätig war.

„Meine Arbeitsfelder waren nie langweilig“

„Meine Arbeitsfelder im Schulamt, im Personalamt, in der Wirtschaftsförderung und in der Gleichstellungsstelle waren nie langweilig, immer kreativ und so vielfältig wie die vielen Akteurinnen und Akteure mit denen ich Prozesse anstoßen und verändern konnte“, fasst Heidi Noetzel ihr Berufsleben zusammen.

Mit einem „Danke und Tschüss, es ist soweit, mich erwartet eine neue Herausforderung: Freistellungsphase der Altersteilzeit“ verabschiedet sich die Gleichstellungsbeauftragte per Rundmail bei ihren Kollegen. Auch an die Mitglieder des „FrauenForumBottrop“, mit dem Heidi Noetzel als Vorsitzende eine vertrauensvolle Netzwerkarbeit aufgebaut hatte, richtete sie verabschiedende Worte und bedauerte, dass sie keine Sitzung mehr durchführen durfte, um sich persönlich zu verabschieden.

Heidi Noetzel begann am im August 1977 ihre Ausbildung bei der Stadt Bottrop. Ihren ersten Arbeitsbereich hatte sie anschließend im Schulamt und danach im Personalamt. In den vergangenen 20 Jahren war sie Führungskraft in der Stadtverwaltung. Als Abteilungsleiterin in der Wirtschaftsförderung waren Kompetenzfeldentwicklung, Standortmanagement und Existenzgründungen ihre Schwerpunkte in den Jahren 2001 bis 2011.

Seit 2011 Gleichstellungsbeauftragte in Bottrop

2011 übernahm sie die Leitung der Gleichstellungsstelle und wurde zur Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bottrop bestellt. In Personalunion war sie von 2011 bis 2017 Geschäftsstellenleitung für die Europäische Charta zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

Ihre Position in der Stadtverwaltung wird offiziell ab April von Tanja Jesenek-Förster übernommen. Eine Übergabe hat bereits stattgefunden und im April wird die neue Gleichstellungsbeauftrage in ihrem Amt vorgestellt.

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