Aktuell genießen die Schüler des VGK die Sommerferien. Ob es während der Ferien eine Entscheidung zu Belüftungsanlagen für Unterrichtsräume gibt, ist unklar. © Aileen Kurkowiak
Coronavirus

Müssen VGK-Schüler ab Herbst wieder bei offenen Fenstern frieren?

Werden die Schülerinnen und Schüler des VGK im kommenden Winter wieder bei geöffneten Fenstern frieren oder sorgen diesmal Lüftungsanlagen für virenfreie Luft? Noch ist das nicht klar.

Angeblich soll ein Förderprogramm des Landes NRW zur Finanzierung von Lüftungsanlagen für Schulen beitragen. „Wir haben noch nichts gehört – es ist auf jeden Fall noch nichts spruchreif“, sagt Dirk Willebrand, Schulleiter des Vestischen Gymnasiums Kirchhellen.

Wie geht es nach den Sommerferien weiter? Lüftungsanlagen tragen wesentlich zu einem gesunden Raumklima und einer hohen Raumluftqualität bei – besonders im Hinblick auf die noch immer herrschende Pandemie eine mögliche Lösung für Schulen. Im vergangenen Jahr klagten viele Schüler über zu kalte Temperaturen durch dauerhaftes Lüften in den Unterrichtsräumen. Doch trotz vieler Ankündigungen ist noch nichts passiert.

Wenn’s kalt wird, wird Lüften wieder zum Problem

„Es muss irgendetwas passieren, denn es kann nicht sein, dass wieder sechs Wochen lang die Füße stillgehalten werden“, meint Schulleiter Dirk Willebrand. „Die letzten Überlegungen zur Beschaffung von Lüftungsanlagen gab es kurz vor den Weihnachtsferien im vergangenen Jahr. Bisher haben sogar Eltern zwei Luftfilteranlagen für die Schule gespendet. Das Problem ist, dass wir größere Mengen benötigen würden, um allein rund 60 Räume bei uns auszustatten.“

Noch sei die Problematik nicht akut, denn auch nach den Sommerferien seien die Temperaturen noch angenehm und hochfrequentiertes Lüften kein Problem, meint der Schulleiter. Doch bevor sich die Lage wieder verschärfe, müsse etwas getan werden.

Schulleiter hofft auf Entscheidungen in den Ferien

Der Markt ist noch nicht sondiert. Die Filter müssen regelmäßig gewechselt werden, und gute Geräte sind sehr kostspielig. „Man kann sich ja vorstellen, dass günstige, aber zu laute Geräte zu einer schlechteren Akustik in den Unterrichtsräumen beitragen würden“, so Willebrand.

„Es bleibt noch vieles zu klären. Zur möglichen Finanzierung von Filteranlagen ist noch nichts spruchreif.“ Es gilt abzuwarten, was in den kommenden Ferienwochen von Seiten der Politik kommuniziert wird. Eine Finanzierung durch die Schulen oder die Kommunen selbst sei bei der hohen Anzahl von Klassenräumen nicht zu bewältigen.

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