Das Forsthaus Specht in Grafenwald musste schon wieder schließen. © Valerie Misz
Coronavirus

Mitarbeiter in Quarantäne: Forsthaus Specht musste schließen

Es ist gerade einmal gut zwei Wochen her, dass das Forsthaus Specht nach Monaten der Zwangspause wieder öffnen konnte. Jetzt ist die Gastwirtschaft in Grafenwald schon wieder geschlossen.

Aktuell befinden sich die Inzidenzzahlen im Sturzflug: Damit ist auch die Stadt Bottrop seit Kurzem in der Inzidenzstufe 1. Das öffentliche Leben nimmt wieder Fahrt auf und die Menschen freuen sich an verschiedensten Stellen über ihre wiedergewonnene Freiheit. Fälle, wie das Forsthaus Specht, rufen schnell in Erinnerung, dass das Leben mit der Corona-Pandemie zwar besser geworden, aber die Gefahr noch nicht gebannt ist.

Gaststätte bleibt bis Freitag geschlossen

Auf der Facebook-Seite veröffentlichte das Team vom Forsthaus Specht die Nachricht, die Gaststätte sei bis einschließlich Freitag (18. Juni) geschlossen. Sie hoffen, am darauffolgenden Tag wieder öffnen zu können. Grund dafür ist, dass einer der Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert wurde.

Auf Nachfrage der Redaktion wollte sich Inhaber Christoph Lenko nicht weiter dazu äußern. Für den Betrieb hat die Schließung negative Auswirkungen, so mussten beispielsweise Reservierungen storniert werden. Ein Gast, der diese Woche seinen Geburtstag im Forsthaus Specht feiern wollte, wurde mit einer Absage überrascht.

Die Stadt Bottrop bestätigt die Informationen und erklärt, dass aufgrund der Infizierung das Personal der Gaststätte in Quarantäne geschickt werden musste. Darunter auch das Ehepaar Lenko. „Ohne Mitarbeiter blieb natürlich keine andere Wahl, als das Lokal zu schließen“, bestätigt die Pressestelle der Stadt Bottrop.

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