Drohbrief

Mitarbeiter der Bottroper Bußgeldstelle erhält Drohbrief

Ein Mitarbeiter der Bußgeldstelle der Stadt Bottrop hat in der vergangenen Woche einen Drohbrief erhalten. Die Verwaltung hat daraufhin Anzeige erstattet.
Die neuen Autos zur Verkehrsüberwachung waren anscheinend der Anlass für einen Drohbrief, den ein Mitarbeiter der Stadt Bottrop jetzt erhalten hat. © Stadt Bottrop

Wie die Stadt Bottrop jetzt mitteilte, hat ein Mitarbeiter der Bußgeldstelle vergangene Woche (23. Juli) einen Drohbrief erhalten. Neben zahlreichen Beleidigungen wird ihm in diesem Schreiben persönlich tätliche Gewalt angedroht. Auslöser ist offenbar die Neuanschaffung der bereits seit einigen Tagen im Einsatz befindlichen Fahrzeuge zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Die Polizei wurde unverzüglich eingeschaltet und eine entsprechende Anzeige aufgenommen. Unabhängig davon hat das Straßenverkehrsamt ebenfalls eine Strafanzeige eingeleitet. Sowohl die Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes als auch die gesamte Stadtverwaltung sind schockiert, dass Verkehrsteilnehmer bei Konsequenzen ihres eigenen Fehlverhaltens im Straßenverkehr ihren Unmut an den städtischen Mitarbeitern auslassen. Diese trügen durch ihre Tätigkeit maßgeblich zur Verkehrssicherheit aller bei und würden häufig verbal attackiert und nun auch massiv körperlich bedroht.

Statistiken belegen nach Mitteilung der Stadtverwaltung: Bei 50 Stundenkilometern überleben acht von zehn Fußgängern einen Verkehrsunfall. Bei 65 Stundenkilometern sterben acht von zehn Fußgängern. Die Aussage mache deutlich, dass die Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Verkehrssicherheit ist.

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