„Manus“ in Bottrop: Neues Jugendhaus ist fertig, bleibt aber noch zu

dzManuel Neuer Kids Foundation

Bottrop hat ein neues offenes Kinder- und Jugendhaus. Das „Manus“ der Manuel Neuer Kids Foundation ist fertig, bleibt aber vorerst geschlossen.

Kirchhellen

, 22.11.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich ist das „Manus Kinder und Jugendhaus“ in Bottrop schon fertig gebaut. „Das Manus-Schild muss noch angebracht werden, aber das Haus ist termingerecht abgeliefert worden und möbliert“, freut sich Hendrik Schulze-Oechtering, Geschäftsführer der von Nationaltorwart Manuel Neuer gegründeten „Manuel Neuer Kids Foundation“. Die Stiftung betreibt seit sechs Jahren ein „Manus“ in Gelsenkirchen-Buer. Auch das Budget von rund 2,7 Millionen für den Neubau, an dem auch etliche Dorstener Firmen beteiligt waren, sei eingehalten worden.

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Der neue 800 Quadratmeter große Neubau steht auf einem insgesamt 3000 Quadratmeter großen Grundstück am Sportplatz an der Johannesstraße, das entsprechend viel Platz für Aktivitäten an der frischen Luft bietet. Das Angebot des offenen Kinder- und Jugendhauses richtet sich an 6- bis 18-Jährige, die durch gezielte Förderung bei der Entwicklung ihrer individuellen Fähigkeiten unterstützt werden sollen. Außerhalb der Schulzeiten gibt es regelmäßige Bildungsangebote und Mahlzeiten.

Platz für bis zu 120 Kinder

Wann das Kinder- und Jugendhaus im Stadtteil Welheim öffnet, steht allerdings noch nicht fest. „Ohne Corona könnten hier gerne 120 Kinder täglich herkommen“, sagt Schulze-Oechtering. „Jetzt müssen wir aber erst einmal abwarten.“

Außerschulische Bildungsangebote in Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sind nach der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein Westfalens zulässig, sofern gewisse Auflagen wie beispielsweise Gruppengrößen von maximal zehn Personen erfüllt werden.

Einrichtung in Gelsenkirchen-Buer ist geöffnet

Das Manus in Gelsenkirchen-Buer ist geöffnet. „Da arbeiten wir mit acht Kindern und zwei Erziehern in Teams“, so Schulze Oechtering. In Abstimmung mit der Stadt Gelsenkirchen habe man ein Konzept erstellt, das auch funktioniere. „Aber eben halt nur mit zehn Personen und nicht wie normalerweise mit 70 bis 90.“

In Bottrop ist die Situation noch mal eine andere. Die Stadtverwaltung hat Anfang November angesichts steigender Fallzahlen und einer Wocheninzidenz von über 200 sämtliche offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in ihrer Trägerschaft für den gesamten November geschlossen - und private Träger gebeten, es auch zu tun.

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