Schulen

Luftreinigungsgeräte an Schulen sollen Infektionsrisiko senken

25 Luftreinigungsgeräte werden aktuell an vier Bottroper Schulen installiert. Sie kommen dort zum Einsatz, wo nicht ausreichend gelüftet werden kann. Das Land NRW fördert die Maßnahme.
Trotz Luftreinigungsgeräten müssen an Bottroper Schulen Masken getragen werden. © picture alliance/dpa

Vier Bottroper Schulen wurden beziehungsweise werden noch mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Dadurch soll das Infektionsrisiko nach Angaben der Verwaltung weiter eingeschränkt werden.

Insgesamt 25 Luftreinigungsgeräte mit einem sogenannten „HEPA“-Filter wurden an vier Schulen in Bottrop installiert. 19 davon an der Janusz-Korczak-Gesamtschule, eins an der Willy-Brandt-Gesamtschule, zwei in der OGS der Ludgerus-Grundschule und zwei in der OGS der Nikolaus-Groß-Grundschule. Die Luftreinigungsgeräte wurden nach Angaben der Stadt für die Schulstandorte angeschafft, in denen Unterrichtsräume nicht ausreichend über gezieltes Fensteröffnen gelüftet werden können.

Weniger Aerosole in der Raumluft an Bottroper Schulen

Im Prinzip arbeiten die Geräte in Form einer mehrstufigen Luftfilterung, bei der 99,9 Prozent aller Bioaerosole durch einen HEPA-Hochleistungsfilter geführt werden. Sie tragen somit zu einer effektiven Verringerung der Aerosolkonzentration in der Raumluft bei.

Die Stadt macht jedoch auch klar: „Der Einsatz der Luftreiniger dient lediglich als flankierende Maßnahme und entbindet aktuell nicht vom Tragen einer Maske in den Klassenräumen oder von der regelmäßig erforderlichen Stoßlüftung zur Lufterneuerung und zur Absenkung der CO2-Konzentration.“ Die Beschaffung der Luftreinigungsgeräte wird im Rahmen einer auf Bundesebene beschlossenen Fördermaßnahme vom Land NRW mit rund 98.000 Euro finanziell gefördert.

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