LANUV bestätigt: Schafe in Kirchhellen wurden von Wolf getötet

Wolf

Die zwei am 27. November in Kirchhellen getöteten Schafe wurden von einem Wolf gerissen. Das hat jetzt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bestätigt.

Kirchhellen

, 19.12.2018 / Lesedauer: 2 min
LANUV bestätigt: Schafe in Kirchhellen wurden von Wolf getötet

Das LANUV hat bestätigt, dass ein Wolf im November zwei Schafe in Kirchhellen getötet hat. © dpa

Um welchen Wolf es sich handelt, steht noch nicht fest: „Die Individualisierung des Wolfes ist beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung“, heißt es vonseiten des LANUV.

Die betroffenen Tierhalter seien über die aktuellen Ergebnisse informiert worden. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten.

Förderanträge zum Herdenschutz

Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen.

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