Kochclub bewirtete 88 Gäste

FELDHAUSEN Ein verlockender Duft erfüllte den Raum im Pfarrhaus. Die Tische waren geschmackvoll eingedeckt und in den beiden Küchen herrschte reges Treiben.

von Von Yvonne Dziabel

, 15.07.2008, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Männerkochclub "Kochen für Strohwitwer" (KfS) hatte wieder zum alljährlichen Essen und Trinken für einen guten Zweck eingeladen.

88 Gäste erwarteten die insgesamt 17 Köche. Dafür hatten sie bereits am Freitagabend mit den Vorbereitungen angefangen, Gemüse geschnitten und Suppe gekocht. "So ist es am Samstag nicht so hektisch und wir haben mehr Ruhe", erklärte Erich Rolef.

Feinstes Menü will gut vorbereitet sein

Bei dem Menü, das sich die Herren diesmal überlegt hatten blieb dennoch einiges zu tun: Das Champagner-Senf-Süppchen erhielt den Feinschliff, der Salat von Brunnenkresse und Fenchel mit Orangendressing musste angerichtet werden, das Rotbarschfilet musste auf dem frisch angebratenen sautiertem Sommergemüse gebettet werden, das Sorbet wartete auf den Prosecco-Guss, die Barbarie-Entenbrust machte auf dem Teller Platz für die Rucola-Stampfkartoffeln und das Vanilleeis freute sich schon auf die Liaison mit den Erdbeeren.

In der kleinen Küche nebenan wurde derweil Itzelbritzel in Sektgläser gefüllt und mit einem Stechapfel versehen. Mit diesem Aperitif wurden die Gäste nämlich empfangen.

Gar nicht so einfach, das alles unter einen Hut zu bringen, doch die Köche taten ihr bestes. Als die geladenen Gäste in den Saal geführt wurden stiegen die Nervosität und Hektik kurz an, doch schon bald hatten sich die Männer arrangiert.

Wohliges Seufzen

Ein Gang nach dem anderen wurde aufgetragen, die Getränke flossen und die hungrigen Besucher ließen es sich schmecken. Nicht selten hörte man ein langes wohliges Seufzen durch den Raum hallen, gefolgt von einem "Mmmhh, das ist lecker".

Am Sonntag trafen sich die Köche dann zum gemeinsamen Aufräumen. Dabei hatten sie Zeit ein wenig Bilanz zu ziehen und die war wieder durchaus positiv, schließlich hatten die letzten Gäste den Saal erst nach drei Uhr morgens verlassen.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass sich alle wohl fühlten. 

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