Die Kita Feldhausen hat 1.500 Euro bei einer Aktion gewonnen. Doch für das Projekt des Fördervereins fehlt weiterhin noch Geld. © privat
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Kita Feldhausen gewinnt 1.500 Euro – Spenden weiterhin nötig

1.500 Euro hat die Kita St. Mariä Himmelfahrt bei der Aktion „Platz schaffen mit Herz“ gewonnen. Doch für das Vorhaben im Garten der Einrichtung fehlt dem Förderverein noch Geld.

In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Feldhausener Kartons mit alter Kleidung gepackt. Jetzt steht fest: Für die Kita St. Mariä Himmelfahrt hat es sich gelohnt – sie haben 1.500 Euro gewonnen.

Seit Oktober beteiligte sich der Förderverein der Feldhausener Kita an der Otto-Aktion „Platz schaffen mit Herz“. Privatpersonen können dabei Pakete mit alter Kleidung, Bettwäsche, getragenen Schuhen oder Taschen packen und kostenlos bei Hermes abgeben. Dafür bekommen sie einen Code, mit dem sie online an verschiedene Aktionen von Vereinen oder Einrichtungen spenden können.

Eines dieser Projekte war also das der Kita in Feldhausen. „Wir brauchen für den U3- sowie für den Ü3-Bereich dringend Sonnensegel. Da sie für den Kita-Gebrauch spezielle Standards erfüllen müssen, sind diese recht teuer“, erklärt Stefanie Janknecht vom Förderverein. Also riefen sie die Feldhausener dazu auf, alte Kleidung an verschiedenen Terminen zur Kita zu bringen. Im Anschluss fuhren sie die Pakete zum Hermes-Depot nach Oberhausen und setzten die Codes für das Feldhausener Projekt ein.

Der Förderverein der Kita Feldhausen hat sich an der Aktion „Platz schaffen mit Herz“ beteiligt. © privat © privat

Das hat sich gelohnt: Das Projekt landete bei über 1.400 Teilnehmern auf Platz 9 und der Förderverein darf sich nun über 1.500 Euro freuen. Insgesamt wurden 1.460 Pakete gepackt. „Wir möchten uns noch einmal bei allen, die mitgemacht haben, ganz herzlich bedanken. Das war während der Aktion aufgrund der Corona-Einschränkungen leider nicht so möglich, wie wir es gerne gemacht hätten“, sagt Stefanie Janknecht.

Der Gewinn fließt jetzt also in die Anschaffung der zwei Sonnensegel. Trotzdem reicht das Geld noch nicht ganz. Daher würde sich der Förderverein über eine Spende freuen. Das ist möglich unter www.betterplace.org/de/projects/82374 .

Ein neuer Sandkasten wurde bereits aufgestellt, allerdings fehlt da noch der Sand. Diesen würde der Förderverein sogar gespendet bekommen- allerdings mit Lieferung auf den Platz vor dem Pfarrheim. „Von dort müsste er schnell weg, da das dort ja ein Rettungsweg ist und wir dürfen uns ja momentan nicht mit mehreren treffen, um den Sand von dort zur Kita zu bringen“, erklärt Janknecht.

Trotzdem fänden die Kinder den Sandkasten mit Folie drüber aktuell schon super. Janknecht hofft, dass sie ihn bald mit Sand werden füllen können. „Außerdem wäre es toll, wenn wir irgendwann mal wieder so ganz normale Aktionen, wie Waffelbacken, machen könnten“, so Janknecht.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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