Kirschbäume werden im Herbst gefällt

Marode Schneiderstraße

Das Tiefbauamt hat begonnen, die Ausschreibungen für die Bauarbeiten an der viel befahrenen Schneiderstraße vorzubereiten. Ulrich Schulze verrät, welche Bäume die Japanischen Kirschen am Straßenrand ersetzen.

KIRCHHELLEN

, 27.04.2017, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kirschbäume werden im Herbst gefällt

Dieser rosafarbene Anblick ist bald Geschichte.

Langsam geht es in Sachen Erneuerung der Schneiderstraße weiter. Wie Ulrich Schulze, Pressesprecher der Stadt Bottrop, auf Anfrage erklärt, bereiten die Mitarbeiter des Fachbereiches Tiefbau und Stadterneuerung nun die Ausschreibungen für die Arbeiten an der Schneiderstraße vor. „Und zwar sowohl den Kanal als auch den Straßenausbau“, sagt Ulrich Schulze. „Nach Ausschreibung und Vergabe der Aufträge an Baufirmen können die Bauarbeiten beginnen.“ Das sei frühestens im Herbst der Fall.

Spitzahorn

Die Japanischen Kirschen müssen wegen der Arbeiten gefällt werden. Sie werden nach Abschluss der Arbeiten durch 86 Spitzahorne ersetzt. „Kirschbäume eignen sich nicht als Straßenbäume, weil die Verschmutzung, vor allem in der Blütezeit, zu hoch ist“, begründet Schulze die Spitzahorn-Alternative. Hermann Wand, ehemaliger Ratsherr, findet diese Entscheidung traurig. „Die Kirschbäume sind ein Unikat für Grafenwald und jedem in Bottrop, Kirchhellen und Umgebung bekannt.“ 

 

1939 wurde die Schneiderstraße gebaut. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt auch nach den Arbeiten bei 30 km/h. Mehr Infos: www.bottrop.de/schneiderstraße

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