Kirchhellener Mitte hat nun eine Einbahnstraßenregelung

Einbahnstraße

Die Hauptstraße ist jetzt zwischen Schulstraße und Schulze-Delitzsch-Straße eine Einbahnstraße. Seit Mittwoch (5. Dezember) um 11 Uhr gilt die Regelung - und sorgte für ein kleines Chaos.

Kirchhellen

, 06.12.2018, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kirchhellener Mitte hat nun eine Einbahnstraßenregelung

Die Hauptstraße ist jetzt zwischen Schulstraße und Schulze-Delitzsch-Straße eine Einbahnstraße. © Michael Kaprol

An der Kreuzung Schulze-Delitzsch-Straße/Antoniusstraße/Hauptstraße herrschte am Mittwochmittag zunächst noch ein kleines Chaos, griff doch erst um Punkt 11 Uhr für die Hauptstraße in der Kirchhellener Mitte die neue Einbahnstraßenregelung.

Von nun an heißt es: nur einspurige Befahrung. Gesperrt bleibt die Zufahrt zur Hauptstraße von der Schulze-Delitzsch-Straße und der Antoniusstraße. Und genau hier nahm Thomas Köster, Bezirksbeamter der Kirchhellener Polizei, bei Unsicherheiten das Heft in die Hand und wies Autofahrer und Passanten geduldig auf die Neuregelung hin.

Es braucht Hilfestellung

Das Straßenverkehrsamt wird zudem mit zusätzlicher Ausschilderung auf die vorgeschriebene Fahrtrichtung hinweisen, auch könnte die Aufstellung eines sogenannten „Papppolizisten“ hilfreich sein. Der Vorort-Termin machte bei allen Verantwortlichen schnell deutlich, dass es ergänzende Hilfestellungen geben sollte. Sascha Borowiak, Leiter Verkehrssicherheit bei der Stadt Bottrop, geht aber auch davon aus, dass es eine Zeit der Gewöhnung geben muss und das für alle Verkehrsteilnehmer.

Warum die neue Einbahnstraße?

Die Hauptstraße wird zeitnah zwei Hausbaustellen im vorderen Bereich zu verkraften haben und zwar auf dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte Dickmann-Keßler sowie gegenüber mit dem Neubauprojekt auf dem jetzigen Gelände des Baustoff-Manns. Hausbaustellen reichen in den öffentlichen Verkehrsraum hinein - häufig bis auf Gehwege - und Kräne arbeiten auch von Straßen aus. Ein dringendes und wichtiges Thema in der Verkehrssicherheit. „Es gab schon recht heftige Wortgefechte zwischen Passanten, Autofahrern und Baustellenmitarbeitern vor Ort,“ beschreibt Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder die Situation.

Die Einbahnstraßenregelung ist eine der Möglichkeiten für die Verkehrsberuhigung des Ortskerns, die bislang diskutiert wurden. Im Vorfeld hat es Gespräche mit Einzelhändlern gegeben, die Mehrheit stand hinter dem Vorschlag der Einbahnstraßenlösung. „Der Einzelhandel ist für uns in Kirchellen sehr wichtig, das ist mir auch persönlich ein großes Anliegen“, so Ludger Schnieder. „Wir möchten auch bewusst die Sommermonate beobachten, wenn mehr Fußgänger und Radfahrer unterwegs sein werden. Wie sieht es mit der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung aus? Wir werden das Einkaufsverhalten, die Reaktionen von Kunden, Händlern und Verkehrsteilnehmern reflektieren und Rücksprache halten. Ja, wir wollen es gemeinsam über ein Jahr lang probieren.“

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