Unser Archivbild gibt einen guten Eindruck, was normalerweise auf dem Oktoberfest der Kirchhellener Landjugend los ist. Die spontane Umsetzung einer solchen Veranstaltung ist laut der KLJB aktuell weder möglich noch tragbar. © Daniel Boehm
Landjugend

Kirchhellener Landjugend startet vorsichtig: „Situation noch zu heikel“

Die Mitglieder der KLJB Kirchhellen haben nach langer Zwangspause ihre Arbeit wieder aufgenommen. Bei einem Vorstandstreffen überlegten sie, wie es weitergehen soll.

Die Kirchhellener Landjugend ist nicht aus dem Dorfleben wegzudenken. Mit Festen und Veranstaltungen sorgt sie regelmäßig dafür, dass vor allem Jugendliche auf ihre Kosten kommen. Jährliche Events wie die Mottofete, die Sommer- wie auch Oktoberfeste sind für viele Kirchhellener schon zur Tradition geworden. Die Pandemie sorgte auch bei der Landjugend für viele Enttäuschungen und eine Zwangspause.

Großveranstaltungen noch zu heikel

„Wir haben die Arbeit gänzlich heruntergefahren. Auch wenn jetzt wieder größere Feiern erlaubt sind, halten wir die Situation noch für zu heikel“, erklärt Nils Hetkämper-Flockert, 1. Vorsitzender der KLJB Kirchhellen. Die vergangenen Jahre zeigen, dass das Oktoberfest eines der Highlights ist, schließlich kamen üblicherweise weit mehr als 2.000 Menschen in das Zelt. „Sobald das Oktoberfest vorbei ist, beginnen wir schon mit der Planung für das nächste. Aber selbst wenn wir es dieses Jahr machen wollten, es wäre gar nicht möglich“, sagt der Landjugendvorsitzende.

Erster Auftritt nach knapp zwei Jahren Stillstand

Die Eröffnung des Maislabyrinths am Hof Miermann am 14. und 15. August wollen sie sich aber nicht entgehen lassen. An beiden Tagen wird ein Team der KLJB von jeweils 11 bis 18 Uhr mit einem Kühlwagen bereitstehen und kalte Getränke zum Verkauf anbieten. „Wir starten ganz langsam und vorsichtig. Nächstes Jahr wollen wir dann wieder durchstarten“, sagt Nils Hetkämper-Flockert.

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