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Kirchhellener Gospel-Chor gewinnt internationalen Wettbewerb

dzMusik-Festival

Für den Kirchhellener Gospel-Chor „vocal ensemble credo“ ging es Anfang Mai nach Russland zum Gesangswettstreit. Zurück kamen sie mit einem Goldpokal mehr für die Vitrine.

Kirchhellen

, 18.05.2019 / Lesedauer: 3 min

In weltbekannten Stätten vor einem internationalen Publikum auftreten: Was für viele Chöre ein Traum bleibt, ist für den Kirchhellener Gospel-Chor „vocal ensemble credo“ Realität. Nach Konzertfahrten nach Rom, New York und London stand dieses Jahr St. Petersburg auf der Agenda.

Kirchhellener Gospel-Chor in St. Petersburg

Auf direkte Einladung der Russischen Musikgesellschaft nahm der 17-köpfige Chor an „Vivat Petersburg 2019“ teil, einem internationalen Musik-Festival. Hier trat die gesangsstarke Truppe unter Leitung von Dr. Waldemar Lusch gegen Chöre und Sänger aus aller Herren Länder an.

Wobei „gegen“ in der Welt der Musik vielleicht der falsche Ausdruck ist. Waldemar Lusch war mit seiner Truppe schon auf vielen Wettbewerben und empfand diese immer als ein großes Zusammenkommen der verschieden Chöre. In St. Petersburg jedoch hätte man kaum Kontakt zu anderen Sängern gehabt. „Das haben wir vor allem vermisst“, meint Lusch.

Dennoch habe man mit anderen Teilnehmern einige Bekanntschaften schließen können. „Ein Chor aus Weißrussland hat Interesse an einem Gastspiel in Deutschland geäußert“, verrät der Chorleiter. Man sei hoffnungsvoll, dass sich die Bekanntschaften in der Zukunft positiv für das Ensemble auswirken können.

Erster Platz für das Ensemble

Im Wettbewerb selbst konnte das „vocal ensemble cred“o auf ganzer Linie überzeugen. Mit zwei Gospel-Arrangements begeisterte der Chor die aus Musikprofessoren zusammengesetzte Jury und erreichte den ersten Platz. Die Freude unter den Sängern war riesig: „Dieser russische erste Preis bedeutet für uns Credorianer sehr viel“, meinte Chorleiter Waldemar Lusch.

Dass es sich bei dem „vocal ensemble credo“ um Vollblutmusiker handelt, stellten sie bereits im Vorfeld des Wettbewerbs unter Beweis. Bei den Sightseeing-Touren in St. Petersburg konnten sie nicht an sich halten und gaben das ein oder andere spontane A-Cappella-Konzert.

Auftritt in der Petrikirche war ein Highlight

„Fast besser als der eigentlichen Wettbewerbs-Auftritt“ war für Lusch das Konzert in der Petrikirche. Durch ein Ensemble-Mitglied war es dem Chor möglich, während des Gottesdiensts zu singen. „Musikalische Begleitung ist für russische Gottesdienste eher unüblich. Die Gemeinde war aber begeistert“, berichtet Lusch.

Jetzt noch schwärmt der Chorleiter von der einmaligen Akustik der historischen Kirche: „Die Petrikirche ist mit eine der schönsten Kirchen, in denen unser Ensemble singen durfte.“

Nach den Prag Voices 2015 war „Vivat Petersburg 2019“ bereits das zweite internationale Festival, das die Sänger für sich entschieden. Das „vocal ensemble credo“ nahm auch an der WDR-Show „Der beste Chor im Westen“ teil. Dort schied er leider schon in der Vorrunde aus.

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