Gymnasiasten boten wunderschönes Konzert

In der Pauluskirche

Die Schüler des Vestischen Gymnasiums glänzten bei ihrem Adventskonzert in der Kirchhellener Pauluskirche am Montagabend in allen Bereichen.

Kirchhellen

13.12.2016, 17:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

130 Zuhörer füllen eng an eng die Bänke im Kirchraum, fast 50 müssen durch die geöffneten Schiebetüren vom Nebenzimmer zuschauen. Dann, pünktlich um 19 Uhr, kehrt Ruhe ein. Das Schulorchester mit vier fein intonierten Querflöten, sechs Geigen und vier Celli stimmt gemeinsam mit dem siebenköpfigen Bläserensemble den festlichen „King William’s March“ von Jeremiah Clarke an.

Erhaben und ganz fein

Musiklehrer Guido Montag dirigiert, Kollegin Maria Grammann unterstützt mit ihrem Violoncello direkt im Orchester. Erhaben und ganz fein erklingen danach die Orgeltöne „Prière a Notre Dame“ von Boelmann hoch von der Empore, Johannes Schroers beeindruckt durch eine schon ausgereifte Interpretation des Werkes von 1875. Zum ersten Mal bei einer Werkschau des VGK dabei sind Lena Wacke und Swantje Tapper mit ihren Harfen – ein schönes Zusammenspiel mit guter Technik. Ein dreifaches „Let it snow“, der fromme Winterwunsch des 30-köpfige Schulchors unter der Leitung von Anna Pittelkau. Einzelne Sängerinnen zeigen beim Weihnachtsdauerbrenner „Last Christmas“ von George Michael ihre Solistenqualitäten – klare helle Stimmen, gutes Tongefühl ohne übertriebene Theatralik.

Die jungen Bläser von Guido Montag, vier Saxofone, zwei Trompeten und eine Posaune, spielen mit dem Chor im Duett, zeigen ihre barocken Fähigkeiten mit Telemann. Der Jahrgangsstufenchor der fünften Klassen unter der Leitung von Grammann hat seinen Auftritt mit „Sing with us Winter Wind“. Ein Stichwort, gemeinsam singen mit dem Publikum steht auch auf dem Programm: „Macht hoch die Tür“ schmettern alle Anwesenden begeistert im Chor.

Ersklassige Arbeit

Die 60 Minuten gute klassische Musik, jeweils angepasst an das musikalische Niveau der Schüler, geben einen tollen Einblick in die erstklassige Arbeit der Musiklehrer am Gymnasium. „Die Ensembles üben alle nachmittags, zusätzlich zu den ein bis zwei Stunden Musik im Unterrichtsplan“, informiert Montag. Viel Arbeit, viel Disziplin, aber es macht Spaß und lohnt sich – das zeigen die glücklichen und stolzen Gesichter aller Beteiligten am Ende des Konzertes. Da gibt es natürlich viel Applaus.

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