Gruselnacht im Autokino bildete gelungenen Abschluss

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„Nichts für Angsthasen“, hieß es Freitagabend im Autokino am Movie Park. Horror- und Gruselfans waren aus dem ganzen Ruhrgebiet angereist, um sich in Angst und Schrecken versetzen zu lassen.

von Maria Dehling

Kirchhellen

, 02.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Kulturamt und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bottrop waren auch dieses Mal Sponsor des Abends. Damit wurden drei Events von der „FunCity Bottrop“ unterstützt. „Wir möchten mit unserem Engagement in der jetzt etwas anderen Zeit die Freizeitunternehmen der Stadt in ihrem Engagement unterstützen und den zahlreichen Gästen aus nah und fern zeigen, dass wir gemeinsam etwas auf die Beine stellen können. Es war eine äußerst ungewöhnliche Idee mit einem großen Erfolg“, sagte Heiko Gieselmann von der Wirtschaftsförderung.

Der Horror spielte sich auf der Leinwand ab - aber nicht nur da.

Der Horror spielte sich auf der Leinwand ab - aber nicht nur da. © Maria Dehling

Ab 22 Uhr hieß es dann „Film ab“. Zu sehen gab es den viel gelobten US-Horrorthriller „Escape Room“ – Rätselspaß und Horror pur. „Das war Spannung pur“, so die einhellige Meinung der Feldhausener Gäste. Doch nicht nur der Film sorgte für Gänsehaut.

Eine echte Herausforderung - knieend zu Füßen von Leviatha, die Fürstin der Unterwelt. Die Feuershow hielt so manchen Besuchern in Atem. Darstellerin ist die Bottroper Künstlerin Kimberley Weber.

Eine echte Herausforderung - knieend zu Füßen von Leviatha, die Fürstin der Unterwelt. Die Feuershow hielt so manchen Besuchern in Atem. Darstellerin ist die Bottroper Künstlerin Kimberley Weber. © Maria Dehling

Gruselige und blutige Blicke warfen etwa die „Live-Erschrecker“ in die Autos - das entfachte vor Ort die Angst bei den Gästen noch einmal so richtig. Sie bildeten die ideale Kombination von Horrorfilm und Live-Gruselerlebnis. Der ein oder andere Schrei aus den Autos war dabei nicht zu verhindern. Ganz zu Ende war der Veranstaltungsreigen im Autokino am Freitagabend aber noch nicht: Am Sonntag gab es noch einmal „Die Pochers hier“, eine Zusatzveranstaltung nach ihrem ausverkauften Auftritt in der vergangenen Woche.

Der Ideengeber und einer der Macher der „Feldhausener Bühne“ war Mario Grube. Eigentlich wollte er nur einen neuen Absatzweg für sein Produkt „Pottkorn“ schaffen. Weit gefehlt, geschaffen hat er mit seinem Team ein ganz anderes Veranstaltungsformat, hat hervorragende Künstler nach Kirchhellen geholt und eine Plattform für Kirchhellener Vereine geboten.

Einige Autokino-Gäste verschafften sich interessante Logenplätze.

Einige Autokino-Gäste verschafften sich interessante Logenplätze. © Maria Dehling

Ob Freiluftgottesdienst oder Junggesellenabschied, ob Firmenevents oder Konzerte – ob Familien oder Discofreunde, ob Comedy- oder Popfans: Eine runde Sache halt. Mitte Mai ging es los und dann folgte es Schlag auf Schlag. Ob Max Giesinger, die Höhner oder Pietro Lombardi – sie alle kennen nun den Movie Park und Kirchhellen-Feldhausen. Den stärksten Zuspruch fanden Olli Pocher und Max Giesinger.

„Es hat einfach Spaß gemacht“

„Eigentlich ist man der Meinung, dass Abläufe in der Stadtverwaltung seine Zeit brauchen. Doch hier hat alles super ineinander gepasst, wir waren rasant schnell und es hat einfach Spaß gemacht“, blickten am Ende Heiko Gieselmann und Mitveranstalter Alexander von Gruchalla auf die zurückliegenden Autokino-Wochen. „Es war erst unser kleines Baby. Die Orga der Bühne, die Leinwand, die Genehmigungen. Dann folgten die Absprachen mit den Künstlern, die Filmrechte etc. Ich möchte sagen: Es waren immer ganz kurze Wege zu allen Beteiligten. Wir sind im Team zu Freunden geworden. Davon hätten wir nicht träumen können“, denkt der Marketing- und Eventkoordinator an die Zeit zurück.

Es seien gute Bausteine für Folgeveranstaltungen entstanden. „Open-Air-Veranstaltungen in dieser Größe und Form können wir uns auch zukünftig vorstellen. Doch zunächst braucht der Movie Park seine Parkflächen zurück. Schauen wir mal, wie es sich weiterentwickelt“, so Alexander von Gruchalla.

Das ist die FunCity Bottrop

  • Ziel des Projekts FunCity Bottrop ist es, durch die Erstellung und Umsetzung eines Marketingkonzepts die Stadt in ihrer Gesamtheit als Freizeitstandort auf dem Tourismusmarkt zu positionieren.
  • Mit Movie Park Germany, Freizeitpark Schloß Beck, Alpincenter, Indoor Skydiving und Grusellabyrinth NRW besitzt Bottrop überregional bekannte und beliebte Freizeiteinrichtungen. Hierzu bildet die Stadt Bottrop eine Kooperationsgemeinschaft mit den Freizeitakteuren.
  • Im Ergebnis sollen die Besucher- und Übernachtungszahlen erhöht sowie die Reisedauer verlängert werden und so eine Vielzahl örtlicher kleiner und mittlerer Unternehmen profitieren.
  • Mithilfe eines abgestimmten Marketingkonzeptes und unter einer gemeinsamen Dachmarke sollen neue touristische Angebotspauschalen entwickelt und kooperative Vertriebs- und Marketingwege gegangen werden.
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