Glocken läuten in Bottrop zum Gedenken an Corona-Opfer

Coronavirus

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt am Sonntag (18. April) mit einer zentralen Gedenkveranstaltung für die an oder mit Corona Verstorbenen ein Zeichen. Bottrop zieht nun nach.

Kirchhellen

, 17.04.2021, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie werden am Sonntag (18. April) um 18 Uhr in Bottrop die Kirchenglocken läuten.

Zum Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie werden am Sonntag (18. April) um 18 Uhr in Bottrop die Kirchenglocken läuten. © privat

Um 18 Uhr läuten dann 15 Minuten lang alle Kirchenglocken in der Stadt, die der Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen (ACK) angeschlossen sind,“ erklärt Pfarrer Dieter Naumann, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop.

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In den christlichen Kirchen wird dann das Gedenk-Geläut zu hören sein. Damit ist nicht das volle Geläut aller Glocken im Glockenturm gemeint, sondern nur der Klang jener Glocke, die im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Totenglocke bezeichnet wird. Ihr Klang darf und soll für eine kurze Zeit die Möglichkeit zur Besinnung bieten und so den kollektiven Gedanken an die Verstorbenen ermöglichen.

Gedanken sind bei allen Verstorbenen

Die Aktion findet auf Initiative von Oberbürgermeister Bernd Tischler statt. Dabei wird nicht nur derjenigen gedacht, die an oder mit dem Virus gestorben sind. Vielmehr sind die Gedanken bei allen, deren Lebenslicht in den vergangenen Monaten erloschen ist und bei deren Angehörigen.

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„Eine Umarmung vor dem letzten Atemzug oder ein Beisammensein nach der Beerdigung war und ist aktuell nicht möglich. Der Schmerz vom Verlust sitzt tief und ein Abschied, wie man es vor Corona kannte, wird sehnlichst vermisst“, erklärt Tischler.

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