Die Schneiderstraße wird Ende Mai endlich komplett fertig. Noch gibt es kleinere Baustellen. © Manuela Hollstegge
Schneiderstraße

Der Ausbau der Schneiderstraße nähert sich dem Ende

Zwei Jahre nach dem Start sind die Bauarbeiten an der Schneiderstraße fast abgeschlossen. Doch die nächsten Kanalbauarbeiten in Grafenwald werden nicht lange auf sich warten lassen.

Vor ziemlich genau zwei Jahren begann das Mammutprojekt „Sanierung der Schneiderstraße“ in Grafenwald. Die Bauarbeiten waren für Anwohner, Ladenbesitzer und Autofahrer oft mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Doch jetzt ist ein Ende in greifbarer Nähe.

„Wir setzen aktuell noch die Rahmen, machen Bordsteine und Rinnen und müssen Gehwege im Bereich der Schule pflastern“, erklärt Heribert Wilken vom Tiefbauamt der Stadt Bottrop. Diese Arbeiten sollen bis Pfingsten erledigt sein. In der Woche danach sollen die restlichen Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten gemacht werden.

„Wenn uns nicht strömender Dauerregen dazwischen kommt, wären wir Ende Mai fertig“, so Wilken. Er möchte die Asphaltarbeiten am liebsten samstags durchführen, da dafür Bereiche teilweise abgesperrt werden müssten und samstags weniger Verkehr herrsche. Sechs Jahre war der Ausbau der Schneiderstraße geplant worden. Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit können die Grafenwälder ihre Hauptverkehrsstraße nun bald wieder im vollen Umfang nutzen.

In vielen Bereichen ist die Schneiderstraße schon fertig.
In vielen Bereichen ist die Schneiderstraße schon fertig. © Manuela Hollstegge © Manuela Hollstegge

Unter der Schneiderstraße liegen jetzt statt eines Mischwasserkanals zwei getrennte Kanäle für Regen- und Schmutzwasser. Hintergrund ist die mit der Emschergenossenschaft geschlossene „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“. Diese wurde 2005 verabschiedet und soll dafür sorgen, dass – wo immer möglich – sauberes Regenwasser nicht mehr in die Kanalisation und zu den Kläranlagen geleitet wird, sondern wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt wird.

Arbeiten in Grafenwald müssen bis 2025 beendet sein

„Für die Umstellung auf Trennkanalisation in Grafenwald stehen in den nächsten Jahren noch mehrere Maßnahmen an. Diese müssen bis 2025 beendet sein – wir haben also noch ein bisschen Arbeit vor uns“, erklärt Wilken. Bei den weiteren Baumaßnahmen handele es sich jedoch um kleinere Gemeindestraßen – die Beeinträchtigungen seien also nicht so stark wie bei der Schneiderstraße. „Anwohner kommen eh immer zu ihren Häusern und wenn wir frühzeitig informiert werden, ist auch ein Umzug samt Umzugswagen kein Problem“, so der Tiefbau-Chef.

Bereits abgeschlossen sind die Ausschreibungen für die Arbeiten im Bereich Ottenschlag/Ottenkamp/Martin-Luther-Straße. Jetzt folgt das Vergabeverfahren. Wilken rechnet damit, dass es im August beziehungsweise September dort losgehen könnte. Die Arbeiten sollen rund ein halbes Jahr dauern. Als nächstes sollen 2022 die Straßen Heimersfeld, Maystraße, Frankestraße und Karl-Wessels-Straße folgen.

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Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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