Brauhaus: Geburtstagsfeiern gebucht, Markus Krebs Anfang Juli zu Gast

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Die Coronakrise hat natürlich auch das Brauhaus-Team arg gebeutelt. Aber jetzt geht es wieder aufwärts. Und erste Buchungen konnten die Kirchhellerner auch schon wieder verzeichnen.

von Maria Dehling

Kirchhellen

, 18.06.2020, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was ich mir wünsche, das ist die alte Zeit, die Normalität und die Selbstverständlichkeiten zurück. Ja, es hat sich einiges geändert“, sagt Serviceleiter Perica Prgomet vom Brauhaus am Ring. „Und glücklicherweise gibt es jetzt auch erste Erleichterungen für unsere Gäste und für uns.“

Comedian Markus Krebs auf der Brauhaus-Bühne

Die Coronakrise hat natürlich auch das Brauhaus-Team arg gebeutelt. Aber jetzt geht es wieder aufwärts. Bereits am 1. und 9. Juli ist Comedian Markus Krebs auf der Brauhaus-Bühne zu erleben. „Das Brauhaus und ich – wir halten zusammen, Kirchhellen geht immer“, so soll er sich bei seiner Zusage spontan geäußert haben.

Letzte Absprachen in der Familie Prgomet vor dem Besuch der Abendgäste im neuen Wintergarten

Letzte Absprachen in der Familie Prgomet vor dem Besuch der Abendgäste im neuen Wintergarten © Maria Dehlig

Für eine solche Großveranstaltung mit 400 Gästen ist ein eigenes Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgeschrieben. Es wurde von der Familie Prgomet ausgearbeitet und ist vom Ordnungs- und Sicherheitsamt freigegeben: nummerierte Sitzplätze, in Stuhlreihen aufgestellt, jeder Platz muss einer bestimmten Person zugeordnet werden – die Eintrittskarten geben die Sitzplätze vor.

Die große Theke bliebt geschlossen

Die große Theke wird geschlossen sein, dafür wird es drei kleine Theken und ausschließlich Flaschengetränke geben. Weitere Veranstaltungen sind in Planung, so sollen möglichst bald die beliebten „Bullemännern“ auf der Bühne stehen. Tanzveranstaltungen sind aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres nicht erlaubt.

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„Der Anfang war schon schwer. Mit dem neuen Wintergarten wollten wir nach zwei Jahren Planung und Bau direkt zum Saisonstart mehr Platz und hellere Räume bieten. Dann kam Corona. Der Großteil unserer Mitarbeiter musste in Kurzarbeit gehen. Meine Mutter und mein Bruder Danjiel nahmen die Situation eher angespannt war. Vater und ich konnten immer wieder Mut machen, wir sind halt die Zuversichtlichen in der Familie. Nach der ersten vorsichtigen Öffnung lagen wir bei 20 Prozent Umsatz im Vergleich zu vorher, heute sind es immerhin schon wieder 30 bis 35 Prozent. Nach Pfingsten wurde es dann etwas besser. Die Gäste trauten sich wieder. Uns fehlen natürlich die Veranstaltungen. Doch ganz langsam gibt es jetzt auch hier ein leichtes Aufatmen. Der Kalender für 2021 ist natürlich gut gefüllt. Doch da müssen wir erst mal hinkommen.“

Freigabe vom Ordnungsamt erfolgt

Auch für Veranstaltungen von bis zu 50 Personen ist das erarbeitete Hygienekonzept bereits vom Ordnungs- und Gesundheitsamt freigegeben. „Wir erhalten jetzt von den Gastgebern eine Gästeliste mit entsprechender Sitzplatzangabe. Im Raum selbst ist kein Mund- und Nasenschutz erforderlich. Lediglich beim Verlassen und auf den Fluren ist er zu tragen. Auch Büfetts dürfen wir wieder anbieten. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Bottrop war im Übrigen hervorragend“, lobt Serviceleiter Perica Prgomet.

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